Ferkelkastration: Entscheidungshilfen für Schweinehalter

(lifePR) ( Bonn, )
Mit über 100 Veranstaltungen bis August, einer neuen Broschüre, Postern, Videos und Onlinebeiträgen informiert das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) über die zulässigen Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration ab 2021. Ziel ist es, den Betrieben Entscheidungshilfen aus Praxis und Wissenschaft zu geben.

Eine Entscheidung müssen die Schweinehalter bis Ende 2020 getroffen haben: Jede Alternative bedeutet mehr Tierwohl – dennoch muss sie auch passend für den Betrieb, wirtschaftlich und praktikabel sein.

In einem umfassenden Medienpaket bietet das BZL Aufklärung und Tipps. In einer Broschüre werden die Methoden Jungebermast, Jungebermast mit Immunokastration, Isoflurannarkose sowie Injektionsnarkose vorgestellt. Vor- und Nachteile werden ebenso beschrieben wie organisatorische Voraussetzungen und betriebswirtschaftliche Konsequenzen. In den letzten Punkt flossen neueste Wirtschaftlichkeitsberechnungen des Thünen-Instituts ein. Poster mit Ablaufplänen sollen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Betrieb bei der korrekten Umsetzung helfen. Broschüre und Poster können ab sofort im BLE-Medienservice kostenfrei bestellt oder heruntergeladen werden.

YouTube und Co: Digital-Angebote mit Erfahrungsberichten

Zu jeder Methode hält der BZL YouTube-Kanal zudem ein Video bereit. Schweinehalterinnen und -halter berichten in den rund achtminütigen Filmen von ihren Erkenntnissen, die sie bisher mit den Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration gesammelt haben. Auf www.praxis-agrar.de finden schweinehaltende Betriebe weitere Erfahrungsberichte, Informationen zu Vermarktungsmöglichkeiten, Tierschutzaspekten oder den Blick ins Ausland.

Informationsveranstaltungen vor Ort

Um Praktikern die Möglichkeit zu geben, sich im persönlichen Gespräch ein Bild von den zulässigen Methoden zu machen, organisieren der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) sowie das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL Projekte GmbH) bundesweit bis August über 100 regionale Veranstaltungen mit Erfahrungsberichten und Tipps von Praktikern. Die Termine werden auf www.rind-schwein.de sowie auf www.fibl.org und in den landwirtschaftlichen Wochenblättern veröffentlicht.
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