Abschnittsgeschwindigkeitskontrolle geht auf der Autobahn A9 in Betrieb

(lifePR) ( Bern, )
Am kommenden Montag, 30. Mai, geht auf der Autobahn A9 zwischen Aigle und Bex in Fahrtrichtung Wallis die neue Abschnittsgeschwindigkeitskontrollanlage (AGK) in Betrieb. In den ersten vier Wochen werden noch keine Bussen ausgestellt. Mit ähnlichen Anlagen wurden im Ausland beste Erfahrungen gemacht. Die Anzahl Unfälle und Übertretungen konnte markant gesenkt werden.

Abschnittsgeschwindigkeitskontrollen überwachen nicht wie herkömmliche Anlagen die Einhaltung der Geschwindigkeit an einem einzigen Punkt, sondern die Durchschnittsgeschwindigkeit über einen längeren Abschnitt. So werden der Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit verbessert. Die Anlage erkennt zudem, ob es sich um einen Personenwagen, einen Autobus, einen Lastwagen oder ein Fahrzeug mit Anhänger handelt und kann die jeweils unterschiedlichen Höchstgeschwindigkeiten kontrollieren.

Die Tests auf dem acht Kilometer langen Teilstück zwischen Aigle und Bex werden mit einem portablen Kontrollgerät durchgeführt, das soeben die Zulassung vom Bundesamt für Metrologie (METAS) erhalten hat. Voraussichtlich ab 2012 wird auf dem gleichen Abschnitt die geplante fixe Anlage installiert.

Bevor die Geschwindigkeitsverstösse tatsächlich geahndet werden, wird in einer Testphase die korrekte Funktion sowie die Verarbeitung der Daten durch die Polizei geprüft. Dabei wird geblitzt, wenn eine Geschwindigkeitsübertretung festgestellt wird. Die Polizei verzichtet jedoch in der ersten Testphase auf den Versand der Bussen. Sobald die Polizei mit der Ahndung von Geschwindigkeitsverstössen beginnt und Bussen verschickt, wird das ASTRA dies kommunizieren.

Die Ergebnisse des Betriebs mit den AGK-Anlagen in der Schweiz werden wissenschaftlich ausgewertet und voraussichtlich im Herbst 2011 publiziert.

Weniger Unfälle und Todesopfer dank Abschnittskontrollen im Ausland

Das ASTRA testet die Abschnittsgeschwindigkeitskontrollanlagen (AGK) an zwei Standorten (A2 im Arisdorftunnel und auf der A9 im Kanton Waadt), teilweise mit einer portablen Anlage. Mit den Tests will das ASTRA herausfinden, ob diese Art der Geschwindigkeitskontrolle in der Schweiz genauso positive Ergebnisse liefert wie beispielsweise in Italien, Österreich oder Holland. Dort konnten die Unfälle mit Getöteten und Schwerverletzten auf den kontrollierten Abschnitten nahezu halbiert werden. Gleichzeitig wurde der Verkehrsfluss in vielen Fällen homogener, das abrupte Abbremsen vor den Radarkästen blieb aus. Gleichzeitig sank die Zahl der festgestellten Geschwindigkeitsübertretungen.
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