Freitag, 23. Februar 2018


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Jugendpolitik ist Zukunftspolitik

BDL will Stärkung ländlicher Infrastruktur

Berlin, (lifePR) - „Öffentliche Bekenntnisse zur Jugend liegen im Trend. Aber sich mit jungen Gesichtern und Ideen zu schmücken, reicht nicht. Vielmehr muss die Bedeutung der selbstorganisierten Jugendarbeit für eine lebendige demokratische Kultur und ein gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen im Koalitionsvertrag deutlich verankert werden“, sagt Sebastian Schaller. Dazu gehört für den Vorsitzenden des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL) e.V. auch eine Verstetigung der Förderung und Stärkung ländlicher Jugendarbeit.

Denn die kulturelle und soziale Infrastruktur ist es, die unsere Dörfer lebenswert machen. Verbände wie die Landjugend fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Wer das Landleben aus eigener Erfahrung kennt, weiß: Ohne das freiwillige Engagement wäre vieles im ländlichen Raum überhaupt nicht denkbar“, so der BDL-Bundesvorsitzende.

Die Jugendverbandsarbeit leistet abseits der urbanen Zentren einen wertvollen Beitrag zur politischen und demokratischen Bildung von Jugendlichen. Sie muss deutlich und dauerhaft gestärkt werden. „Das geht nur mit einer grundlegenden Infrastruktur von Orts- bis Bundesebene. Jugend braucht klare Ansprechpartner und Anlaufstellen“, stellt Sebastian Schaller fest.

Mit Blick auf die Sondierungsgespräche der potenziellen Regierung fordert der größte Jugendverband im ländlichen Raum die beteiligten Parteien auf, sich auf eine Absicherung und Stärkung der bundeszentralen Infrastruktur der Jugendverbandsarbeit, Kinder- und Jugendarbeit und deren kulturelle und politische Qualifizierung zu verständigen. Aus Sicht des BDL muss darin auch festgeschrieben werden, dass der Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) als zentrales und modernes Förderinstrument evaluiert, administrativ vereinfacht und weiterentwickelt wird.

Sebastian Schaller weist auch darauf hin, dass die Digitalisierung das ehrenamtliche Engagement und die Strukturen in Vereinen und Verbänden grundlegend verändern werden. „Das ist kein Selbstläufer, sondern muss aktiv gestaltet werden, wenn der Zusammenhalt der Gesellschaft und das Rückgrat der ländlichen Räume nicht gefährdet werden soll“, so der BDL-Bundesvorsitzende. Das dürfe nicht unter den Verhandlungstisch fallen, mahnt der junge Mann an.

Gern steht der BDL als Experte für Jugend im ländlichen Raum der künftigen Regierung zur Seite und unterstützt den Diskurs sowie die Entwicklung und Umsetzung von Handlungskonzepten. Denn eins ist klar: Jugendpolitik ist Zukunftspolitik.

Die detaillierten jugendpolitischen BDL-Wahlforderungen gibt‘s unter www.landjugend.de.

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