Montag, 23. Oktober 2017


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Anpacken statt rumschnacken

Landjugend präsentiert sich zum 55. Mal auf der Grünen Woche

Berlin, (lifePR) - "Auf dem ErlebnisBauernhof gibt es keinen demografischen Wandel. Dafür sorgen wir. Genauso wie wir vor Ort anpacken und das dörfliche Leben mit unserem Engagement bereichern, präsentieren wir uns auch auf der Grünen Woche", so Kathrin Funk, stellvertretende Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL). Und das Beste daran: Die Landjugend lädt unter dem Motto "Wir bauen Zukunft" zum Mitmachen ein. "Gemeinsam etwas schaffen, anderen das Landjugendgefühl vermitteln - das geht an unserem Stand in Halle 3.2", wirbt sie für einen Besuch auf der internationalen Ausstellung der Land- und Ernährungswirtschaft.

Dort wartet beispielsweise ein Stapel Holzbalken auf zupackende Hände. Und Arbeitshandschuhe natürlich auch. Doch daraus soll kein Gartenzaun entstehen, sondern in gemeinschaftlicher Arbeit ein richtiges kleines Fachwerkhaus. - Ein Fachwerkhaus, das die Besucher mitten auf dem ErlebnisBauernhof, mitten in der Stadt, selbst aufbauen. Das gab es noch nie.

Die Niedersächsische Landjugend (NLJ), die den Stand des BDL 2012 gestaltet und betreut, hat im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche (IGW) viel Zeit und Kraft in den Stand gesteckt. Sie will Landjugend zeigen, wie sie ist und andere - ganz nach ihrem Motto "Anpacken statt rumschnacken" - zum Mitmachen anstiften.

"Landjugendliche sind nun einmal Anpacker", so Birte Scharlemann vom NLJ-Landesvorstand. Aber, so die junge Frau weiter, auch die Landjugend könne nicht überall anpacken. Darum will sie auf der IGW Gleichgesinnte ins Boot holen - Menschen, für die der ländliche Raum heute und in der Zukunft wichtig ist. Für die haben die jungen Leute aus Niedersachsen jede Menge Bausteine im Gepäck: gelbe für Leute unter 30, grüne für die 30- bis 60-Jährigen und blaue für Menschen über 60 Jahre.

"Dazu gibt es sechs Forderungen, die für die Zukunft des ländlichen Raums von elementarer Bedeutung sind", erklärt Birte Scharlemann: "Und wer bei uns vorbeikommt, kann mit seinem Stein demonstrieren, welche Forderung ihm am wichtigsten ist." Nicht nur die NLJ ist gespannt, welche Prioritäten die Messebesucher und -besucherinnen auf diese Weise setzen werden und welche Bauwerke durch das Zusammenwirken vieler entstehen.

Genau wie der Stand geht auch diese Idee auf das Konto von circa 30 jungen Leuten aus Niedersachsen. Etliche Abende haben sie gebraucht, um Landjugend auf den ErlebnisBauernhof exportieren zu können. Doch damit nicht genug: Es wird ihre Freizeit, ihr Urlaub sein, den sie mit der Betreuung des Landjugendstandes vom 20. bis 29. Januar verbringen.

Denn "Wir bauen Zukunft" ist für sie nicht nur ein Motto, sondern Herzenssache. Darum werden sie auf dem ErlebnisBauernhof in Berlin auch auf die Grüne-Woche-Veranstaltungen des BDL aufmerksam machen, bei denen es sich um die Zukunft der ländlichen Räume dreht. Dazu gehören der Junglandwirte-Kongress "Zukunft braucht Nachwuchs - heute, nicht erst morgen" (21.1., 13 Uhr, ICC-Lounge), die große BDL-Jugendveranstaltung (22.1., 10 Uhr im Saal 1 des ICC) und das BDL-Jugendforum "Chancen auf dem Land - gute Jobs für gute Leute" (23.1. 14 Uhr, ICC-Lounge).

Der Bund der Deutschen Landjugend ist seit 1957 mit einem Stand auf der Grünen Woche vertreten. Seitdem richtet Jahr für Jahr ein anderer Landesverband des BDL den Auftritt aus, so dass der größte Jugendverband im ländlichen Raum aus dem Messegeschehen im Januar nicht mehr wegzudenken ist. Mehr Informationen zum Landjugendstand auf dem ErlebnisBauernhof bzw. zu dem Programm des BDL als größtem Jugendverband im ländlichen Raum finden Sie unter www.landjugend.de.

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