Samstag, 16. Dezember 2017


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Berliner Verwaltung startet in europaweiten Energiesparwettbewerb save@work

Berlin, (lifePR) - Berlin hat sich das Ziel gesetzt bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden, die Berliner Verwaltung soll bereits im Jahr 2030 klimaneutral arbeiten. Dass es auf dem Weg dorthin auch auf jeden Einzelnen ankommt, zeigt die Berliner Verwaltung mit Ihrer Teilnahme am europäischen Energiesparwettbewerb save@work – Der Energie­sparwettbewerb in unseren Büros. MitarbeiterInnen aus Berliner Verwaltungsgebäuden und Universitäten stellen sich der Herausforderung. Sie treten an, um in einem Jahr möglichst viel Strom und Heizenergie einzusparen. Der Fokus liegt dabei auf einem geänderten Nutzerverhalten und geringinvestiven Maßnahmen.

save@work bildet einen Baustein auf dem Weg zu einer klimaneutralen Verwaltung und hilft den Energie­verbrauch in landeseigenen Gebäuden zu reduzieren und die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand wahrzu­nehmen.

„Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe“, sagte Umweltstaatssekretär Christian Gaebler zu Beginn des Wettbewerbs. „Auf dem Weg zu einer CO2-neutralen Berliner Verwaltung sind alle gefragt. Wir gehen mit gutem Beispiel voran und übernehmen eine Vorbildfunktion für andere Bereiche. Gemeinsam mit save@work wollen wir das Thema Klimaschutz in das Bewusstsein rücken und zur aktiven Umsetzung unserer klimapolitischen Ziele beitragen“, so Christian Gaebler.

Um die Energiesparpotentiale zu heben, werden in allen teilnehmenden Gebäuden Energieteams gebildet. Die Energieteammitglieder werden in einem Workshop zum Thema Energiesparen am Arbeitsplatz geschult, gemeinsam werden Maßnahmen und Aktionen zum Energiesparen identifiziert. Innerhalb eines Jahres haben die MitarbeiterInnen dann die Möglichkeit, ihr Wissen umzusetzen und in ihrem Arbeitsalltag einen Beitrag zum Energiesparen zu leisten. Oft sind es kleine Veränderungen, wie z. B. die Abschaltung von PC und Druckern zum Feierabend zur Vermeidung von Standby-Verbräuchen oder die Überprüfung der Heizungseinstellungen, die bei konsequenter Anwendung in der Summe zu Einsparungen von 5-10 % führen können.

Am Ende des Wettbewerbs werden die Ergebnisse ausgewertet. Das Gebäude, das die höchsten Einsparungen erzielt hat, wird Berliner Energiespar-Champion und tritt an um den Titel als europäischer Gewinner des save@work Wettbewerbs. 

Gewinnen werden am Ende alle: Der Energieverbrauch wird verringert, unnötiger CO2-Austoß vermieden und Kosten eingespart.

save@work wird finanziert durch das EU-Förderprogramm „Horizon 2020“. 180 Bürogebäude aus neun Ländern: Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, Lettland, Schweden und Großbritannien nehmen teil. In Deutschland erfolgt die Umsetzung unter Leitung der Beratungs- und Servicegesellschaft für Umwelt B.&S.U mbH, in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH.

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