Wenn ein Krankenhaus leuchtet

(lifePR) ( Hamburg / Berlin, )

- 19. Gesundheitspflege-Kongress von Springer Pflege wird am 19. Oktober eröffnet 
- Studie Magnet4Europe: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf auf dem Weg zum Magnetkrankenhaus 
- Blick in die USA: Emory University Hospital Atlanta stellt Magnet Roadmap vor 
- Zehn kostenfreie Live-Webinare bis zum 29. Oktober

Befragungen von Patienten und Mitarbeitenden, neue Führungsmodelle, mehr Selbstbestimmung in der Pflege und interprofessionelle Zusammenarbeit – das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist auf dem Weg, ein Magnetkrankenhaus zu werden. „Wenn wir für eine hervorragende Patientenversorgung und eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit sorgen, dann werden wir besser mit der Personalsituation zurechtkommen“, sagt Joachim Prölß, Direktor für Patienten- und Pflegemanagement am UKE. Sein Ziel formuliert er so: „Von innen leuchten und nach außen strahlen, wie ein Leuchtturm.“ Die „Leuchtturm-Mission“ stellen er und mehrere seiner Mitarbeitenden auf dem 19. Gesundheitspflege-Kongress in einem Live-Webinar am Eröffnungstag vor. Das UKE ist Premium-Partner des Kongresses, der vom 19. bis zum 29. Oktober im Online-Format stattfindet und vom Geschäftsbereich Springer Pflege des Springer Medizin Verlags veranstaltet wird.

„Das Magnetkonzept gibt der Pflege eine klare Agenda vor. Damit können wir die Konzepte und Maßnahmen, die wir sowieso schon verfolgen, systematisieren und bündeln“, so Prölß weiter. Das Konzept „Magnet-Krankenhaus“ basiert auf einer besonderen Pflegekultur und gilt in den USA, wo es bereits in den 1980er-Jahren entwickelt wurde, als Goldstandard für Krankenhäuser. Weltweit gibt es 570 Magnet-zertifizierte Krankenhäuser, in Europa allerdings bisher nur drei. Das UKE nimmt auch an der Studie Magnet4Europe teil, die 60 auserwählte europäische Krankenhäuser aus sechs Ländern dabei unterstützen soll, das Konzept umzusetzen. „Ein wesentlicher Vorteil für die teilnehmenden Kliniken: Ein Twinning-Partner aus den USA, in unserem Fall das Emory University Hospital Atlanta, steht uns über die nächsten Jahre beratend zur Seite“, berichtet Prölß.

Pflegemanagerinnen des amerikanischen Krankenhauses werden in einer Keynote ihre Strategie, die Magnet Roadmap, vorstellen. Das UKE wartet mit praktischen Beispielen auf: mit dem interprofessionellen Projekt der ICU Mobility Scale sowie dem Ersteinschätzungs-Dashboard in der Notaufnahme, das zeigt wie Qualitätssicherung mittels Kennzahlen funktionieren kann. Die UKE-Jukebox – ein witziger Selbsttest, bei dem interessierte Pflegefachkräfte ein für sie passendes Team innerhalb des UKE mit etwa 100 Stationen und Teams finden können – runden das Webinar ab.

Neben dem UKE gehören das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, die Regio Kliniken GmbH sowie die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg zu den Kooperationspartnern des Gesundheitspflege-Kongresses. Weitere Themen unter anderem: Wie gelangen Innovationen in die Pflegepraxis – Gewinnerinnen des Queen Silvia Nursing Awards berichten. Beim „Room of Horrors“ werden die Teilnehmenden zu einem interaktiven Patientensicherheitstraining mitgenommen. Ein weiteres Webinar, veranstaltet vom Hauptsponsor Bristol-Myers Squibb, dreht sich um das Thema Nebenwirkungen in der Krebstherapie. Ein detailliertes Programm sowie Details zur Anmeldung finden Sie hier.
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