Museen, Missionen, Monumente: Visit The USA empfiehlt neun UNESCO-Welterbestätten

(lifePR) ( München, )
Zuwachs für die UNESCO-Familie in den USA: Im Juli 2019 hat das UNESCO-Welterbekomitee die Architektur des 20. Jahrhunderts von Frank Lloyd Wright in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Lloyd Wright (1867-1959) gilt als einer der größten amerikanischen Architekten des 20. Jahrhunderts, er entwarf im Laufe seiner 70-jährigen Karriere 1.114 Architekturwerke, darunter Hotels, Museen, Kirchen und Privathäuser. Acht davon sind die ersten amerikanischen Werke der modernen Architektur, die von der UNESCO als "von außergewöhnlichem universellen Wert" eingestuft werden. Mittlerweile gibt es 24 UNESCO-Weltkulturerbe in den USA, verteilt in zwanzig verschiedenen Staaten und zwei Territorien. Visit The USA empfiehlt einige der beliebtesten aus den Bereichen Kunst, Kultur und Natur.

Solomon R. Guggenheim Museum, New York – Teil des UNESCO-Welterbes seit 2019

Die konisch-weiße Spirale des Guggenheim Museums in New York wurde im Oktober 1959, nur sechs Monate nach Frank Lloyd Wrights Tod, fertiggestellt und ist ebenso berühmt wie die in ihr verborgenen Kunstwerke. Von einigen kritisiert, von anderen gefeiert: Das Guggenheim hat seinen Status als eines der berühmtesten Bauwerke der Welt über die Jahre manifestiert und verhalf Wright zu seinem späten Ruhm. Heute, fast 60 Jahre nach ihrem Bau, ist die spiralförmige Rampe, die zu einem Kuppeldachfenster führt, mit einigen der bekanntesten Kunstwerke der Welt gesäumt und lockt Besucher mit wechselnden Ausstellungen.

San Antonio Missions, Texas - Teil des UNESCO-Welterbes seit 2015

Im Jahr 2015 wurden die San Antonio Missions die ersten UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten in Texas. Zu den Missionsstätten gehören unter anderem das Alamo in San Antonio und vier historische katholische Missionen entlang des so genannten Mission Trail. Das Alamo wurde 1744 als Kirche der Mission San Antonio de Valero erbaut. Es ist heute eine Touristenattraktion, ein Wallfahrtsort und eine der beliebtesten Attraktionen in Texas.

Poverty Point, Louisiana - Teil des UNESCO-Welterbes seit 2014

Der archäologische Fundort von Poverty Point in der Nähe von Epps ist für die beeindruckenden Erdwerke berühmt. Eine präkolumbianische Indianerkultur hatte zwischen dem 18. und 10. Jahrhundert vor Christus inmitten der Natur zwischen Hügeln und Senken komplexe Erdwerke angelegt, die in dieser Form und Größe einzigartig sind. Poverty Point wurde benannt nach einer nahe gelegenen Plantage aus dem 19. Jahrhundert im Lower Mississippi Valley. Die Ausgrabungen belegen die herausragende Landschaftsgestaltung und den komplexen Lehmbau aus der späten Archaik.

Hawai‘i Volcanoes National Park, Hawaii - Teil des UNESCO-Welterbes seit 1987

Zu dieser UNESCO-Stätte zählen zwei der aktivsten Vulkane der Welt: Mauna Loa (4.170 Meter) und Kilauea (1.250 Meter) auf Hawai‘i. Ihre Ausbrüche haben eine bemerkenswert wechselnde Landschaft aus Regenwäldern, Wüsten und Hochgebirgswiesen geformt. Der ursprüngliche Nationalpark, der bereits 1987 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde, umfasst rund 88.000 Hektar. Im Jahr 2004 wurde der Park auf über 130.000 Hektar erweitert, um das Gebiet noch weiträumiger zu schützen. Die Besucher können heute auf einer Vielzahl von Pfaden wandern sowie Krateraussichtspunkte und Museen besuchen.

Freiheitsstatue, New York - Teil des UNESCO-Welterbes seit 1984

Die von Frédéric Bartholdi in Zusammenarbeit mit dem Ingenieur Gustave Eiffel entworfene, 93 Meter hohe Freiheitsstatue war ein Geschenk Frankreichs zum hundertsten Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit 1876. Obwohl sie in Frankreich entworfen und hergestellt wurde, fand sie ihren Bestimmungsort in New York City, wo sie noch heute am Eingang des New York Harbour thront. Sie ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Amerikas und wird als eine der größten Kunst- und Ingenieurleistungen des 19. Jahrhunderts angesehen. Somit verwundert es nicht, dass sie 1984 zum UNESCO-Weltkulturerbe erkoren wurde.

Olympic National Park, Washington - Teil des UNESCO-Welterbes seit 1981

Der 1.406 Quadratkilometer große Olympic National Park, der 1909 zum Nationaldenkmal, 1938 zum Nationalpark und 1981 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde, zählt zu den größten Gebieten der Wildnis Amerikas. Das weitgehend autofreie Innere lockt mit Regenwald, Gletscherseen, Almwiesen und 1.000 Jahre alten Zedernholzarten. Der Park umfasst zudem 100 Kilometer Meereszugang in der Wildnis – die längste unbebaute Küste der Vereinigten Staaten.

Grand Canyon Nationalpark, Arizona - Teil des UNESCO-Welterbes seit 1979

Der Grand Canyon ist eine der berühmtesten Naturattraktionen der Welt: imposante rostrote und orangefarbene Felswände- und Türme, die fast zwei Milliarden Jahre auf dem Buckel haben. Geschaffen wurde der Grand Canyon vom Colorado River, der den Nationalpark im Bundesstaat Arizona noch heute durchquert. Dank der eindrücklichen Aussichten, spektakulärer Wanderwege und geologischer Bedeutung zählt der Grand Canyon heute zu den bekanntesten Zielen der USA. Er wurde 1979 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Independence Hall, Philadelphia - Teil des UNESCO-Welterbes seit 1979

Der "Geburtsort der amerikanischen Regierung" wurde 1979 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Das vom Rechtsanwalt Andrew Hamilton mit dem Baumeister Edmund Woolley entworfene Gebäude aus georgischem Backstein wurde 1753 fertiggestellt und seither mehrfach restauriert. Hier trafen sich Delegierte aus dreizehn Kolonien, um sowohl 1776 die Unabhängigkeitserklärung als auch 1787 die Verfassung der Vereinigten Staaten zu bestätigen und zu unterzeichnen. Als Schauplatz dieser bedeutenden Geschehnisse der amerikanischen Geschichte zählt die Independence Hall zu den geschichtlichen Hauptattraktionen der USA.

Yellowstone Nationalpark, Wyoming - Teil des UNESCO-Welterbes seit 1978

Er war Amerikas erster Nationalpark und wurde gleichzeitig das erste UNESCO-Weltkulturerbe der Vereinigten Staaten seit 1978: der Yellowstone Nationalpark mit ursprünglicher und wilder Natur in Reinform. Elche, Bison, Grizzlybären und Wölfe nennen den Park ihr Zuhause. Zudem befinden sich innerhalb des Parks 300 Geysire, was 60 Prozent des Gesamtvorkommens auf dem Planeten entspricht. Diese natürlichen heißen Quellen speien regelmäßig Dampf und kochend-heißes Wasser, zudem zählen heiße Quellen und Schlammpools zu den geothermischen Besonderheiten des Parks.

Weitere Informationen zu Reisen in die USA unter www.visittheusa.de.
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