In den Startlöchern: Der plastikfreie Juli 2021!

BRACENET launcht ersten Einkaufsbeutel aus Geisternetzen weltweit & gibt 20 Tipps für weniger Plastik im Alltag

(lifePR) ( Hamburg, )
Die Idee zum plastikfreien Juli entstand 2011 in Australien. Inzwischen findet er jedes Jahr auf der ganzen Welt statt und macht auf den enormen Plastikverbrauch aufmerksam. Das Ziel ist klar: Menschen sollen dazu animiert werden, sich gegenseitig in ihrem nachhaltigen Konsum zu unterstützen und sich selbst eine Challenge zu setzen, im Juli plastikfrei zu leben.

Aktuell geht man davon aus, dass bis 2050 die Menge des Plastikmülls in unseren Ozeanen die Masse aller Fische der Weltmeere übertreffen wird und allein Geisternetze machen schätzungsweise bis zu 50 % des Meeresmülls aus. Eine erschreckende Vorstellung, wenn man bedenkt, dass dadurch das größte Ökosystem der Erde in Bredouille gerät. Ein Problem, dem sich BRACENET seit 2015 angenommen hat und seitdem gegen die Geisternetz-Massen in unseren Weltmeeren kämpft. ­­­­­­­­­­­­­ ­­­­

­Jetzt neu: Der Netzbeutel Baltic Sea

Passend zum diesjährigen plastikfreien Juli launcht BRACENET den ersten Einkaufsbeutel aus Geisternetzen weltweit (29 €). Der wiederverwendbare Upcycling-Netzbeutel besteht aus geborgenen Geisternetzen und einem leichten Webstoff aus Bio-Baumwolle. Das ausgewählte feinmaschige Netz hält auch kleines Obst und Gemüse sicher darin. Das Netz wurde aus der Ostsee vor Polen geborgen und anschließend in Handarbeit von Bracenet in Hamburg weiterverarbeitet. Er ist ein klares Statement für bewussten Konsum! ­ ­­­­­­­­­­­­­­­

20 Tipps für mehr Nachhaltigkeit & weniger Plastik im Alltag

­In der Küche

* Wiederverwendbare Kaffeekapseln z.B. aus Edelstahl statt aus Aluminium oder Plastik nutzen

* Bienenwachstücher zum Frischhalten von Lebensmitteln statt Folie und Brotpapier

* Eigene Kräuter anpflanzen

* Eiswürfel aus bspw. Edelstahl zulegen, die dauerhaft wieder eingefroren werden können

* Wiederverwendbare Dosen für die Wurst- & Käsetheke oder das Lunch-To-Go einpacken

* Einkaufsnetze statt Plastiktüten

* Losen Tee kaufen oder auf vollständig abbaubare Beutel achten, denn häufig versteckt sich in Teebeuteln ein hitzebeständiger Kunststoff

­Im Badezimmer

* Flüssigshampoo in Plastikfalschen durch festes Shampoo im Stück ersetzen

* Haar- & Zahnbürsten aus Naturmaterialien

* Waschbare Abschminkpads – gekauft oder genäht

* Zahnputz-Tabletten, Zahnpulver oder Zahnpasta im Glas statt aus der Plastiktube

* Rasierhobel anstelle von Einwegrasierern

* Menstruationstasse statt Tampons, Binden & Slipeinlagen ­­­­­­­­­­­­­­ ­­­­ ­

Weitergedacht

* Werbung im Briefkasten verursacht jährlich mehrere tausend Tonnen Papier- und Plastikmüll. Ein kleiner Aufkleber am Briefkasten hat also eine große Wirkung

* Ideenlos bei Geschenken? Wünsche dir oder verschenke doch das nächste Mal eine Spende für eine Umweltorganisation

* Ob Spülmittel, Waschmittel, Putzmittel oder Deo: Das World Wide Web ist voll mit DIY-Anleitungen für plastikfreie Alternativen

* Sharing is caring! Brauchst du das wirklich neu? Vielleicht schaust du auch mal in Second Hand Läden vorbei

Schon gewusst? ­­­­ ­

* Schwarzes Plastik sollte besser vermieden werden, denn bei der Sortierung der verschiedenen Kunststoffe werden die dunkle Verpackungen von den Sensoren nicht erkannt und gelangen daher nicht ins Recycling, sondern werden als Sortierrest verbrannt.

* Reifenabrieb (hauptsächlich) durch Autos gilt als einer der Hauptverursacher von Mikroplastik. Also warum nicht häufiger das Auto stehen lassen und auf Alternativen zurückgreifen?

* Bio-Plastik ist leider keine Lösung, denn häufig besteht es aus Rohstoffen wie z.B. Maisstärke und die Erzeugung von Bio-Plastik-Produkten mit solchen Rohstoffen ist mit einem enormen Energieaufwand verbunden. Zusätzlich landen Biokunststoffe meist schlussendlich im Restmüll, denn in der Theorie sind sie zwar kompostierbar, doch meist kommt es in der Praxis nicht dazu, da die Bedingungen nicht gegeben sind. ­ ­­­­­­­
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