Dienstag, 19. Juni 2018


  • Pressemitteilung BoxID 294232

Börse Hamburg: Umsätze im Fondshandel knapp unter Marke von 100 Millionen Euro

Offene Immobilienfonds dominieren den Handel / Aktienfonds bringen auf breiter Front gute Wertsteigerungen

Hamburg, (lifePR) - Der Umsatz im Fondshandel an der Börse Hamburg ist im Februar gesunken. Anleger handelten Fondsanteile im Volumen von 98,9 Millionen Euro. Im Monat zuvor hatte das Handelsvolumen 114,8 Millionen Euro betragen. Im Mittelpunkt des Handels im Februar standen offene Immobilienfonds und Aktienfonds.

"In den offenen Immobilienfonds waren die Umsätze erneut besonders hoch", kommentiert Niklas Breckling, Makler bei der Wertpapierhandelsbank Schnigge, die Entwicklung im Februar. "Vor allem die Frage, ob die drei Immobilienfonds KanAm grundinvest, CS Euroreal und SEB ImmoInvest wieder öffnen oder aufgelöst werden, hat den Fondshandel im Februar bewegt." Im Fall des KanAm grundinvest gab die Fondsgesellschaft am Morgen des 29. Februars bekannt, dass der Fonds abgewickelt werde. Unter dem Strich bilden die drei Fonds nach Umsatz einmal mehr die Tabellenspitze.

Sieben offene Immobilienfonds unter den Top-10 nach Umsatz

Mit 18,3 Millionen Euro Umsatz wurde der CS Euroreal (WKN: 980500) im Februar abermals am stärksten gehandelt. Anteile am SEB ImmoInvest (WKN: 980230) kamen auf einen Umsatz von 13,9 Millionen Euro, im KanAm grundinvest (WKN: 679180) wurden Anteile im Volumen von 6,1 Millionen Euro umgesetzt. In den Top-10 nach Umsatz finden sich dazu vier weitere offene Immobilienfonds, bei denen die Kapitalanlagegesellschaft die Anteilsrücknahme ausgesetzt hat oder die sich in Auflösung befinden. Diese Fonds können nur an der Börse gehandelt werden. Spätestens im Mai entscheidet sich, ob der CS Euroreal und der SEB ImmoInvest wieder öffnen oder aufgelöst werden müssen. "Nicht nur aus Sicht der Börse wäre eine Auflösung sehr bedauerlich. Denn der Grundgedanke, sich schon mit relativ geringen Beträgen an Immobilienvermögen beteiligen zu können, ist gerade auch für Privatanleger weiterhin wichtig und gut. Ganz entscheidend wird es jedoch darauf ankommen, ob es gelingt, das Vertrauen der Anleger in diese Assetklasse wieder herzustellen.", sagt Dr. Thomas Ledermann, Geschäftsführer der Börse Hamburg.

Deutlich mehr Käufer für Aktienfonds

Eines der bestimmenden Themen am Aktienmarkt im Februar - das zweite Hilfspaket für Griechenland - hat auch den Fondshandel bewegt. "Aktienfonds waren schwer im Kommen - hier war eine deutlich stärkere Nachfrage zu sehen", erläutert Breckling. "Der positive Beschluss über das Rettungspaket war zwar schon seit längerem eingepreist. Aber einige Anleger haben wieder Mut zu investieren." So konnten zum Beispiel der Stuttgarter Aktienfonds (WKN: A0Q72H) mit einem Umsatz von 1,1 Millionen Euro und der Mischfonds Flossbach von Storch Multiple Opportunities (WKN: A0M430) mit 5,2 Millionen Euro Umsatz bei Käufern punkten. Diese Fonds und der ebenfalls gefragte DWS Top Dividende (WKN: 984811), die zu einem großen Teil in dividendenstarke Titel investieren, profitieren laut Breckling möglicherweise auch von der anstehenden Hauptversammlungssaison, in der das Thema Ausschüttungen in den Fokus rückt. "Die Frage lautet: Ist der Anstieg der vergangenen Wochen gerechtfertigt - und wann kommt die Konsolidierung? Die Marke von 7.000 Punkten ist schon ein harter Brocken", so die Einschätzung von Breckling.

Spezialisierte Aktienfonds erzielen höchste Wertsteigerungen

Unter den Top-10 der Performancespitzenreiter finden sich im Februar mehrere Aktienfonds mit unterschiedlichen Regionen- oder Branchenschwerpunkten. Die höchste Wertsteigerung erzielte der Schroder ISF US Smaller Companies (WKN: 972370), der in kleine Werte am US-amerikanischen Markt investiert. Die Anteile an diesem Fonds konnten ihren Wert mehr als verdoppeln - sie verbuchten ein Plus von 54,84 Prozent. Auch viele Fonds, die auf Titel in den aufstrebenden Volkswirtschaften setzen, waren am Markt gesucht. So stieg der Wert der Anteile des HSBC BRIC Equity (WKN: A0DQUP) mit dem Anlageschwerpunkt in den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) um annähernd 17 Prozent. Ferner waren einzelne Afrika-Fonds gefragt, dazu kamen Fonds auf norwegische Aktien. Insgesamt erzielten im Februar zahlreiche Aktienfonds mit unterschiedlichen Schwerpunkten Zuwächse zwischen 5 und 10 Prozent. Auch der KanAm grundinvest war mit einem Plus von 20,22 Prozent auf Monatssicht ein Top-Performer.

BÖAG Börsen AG - Niederlassung Hamburg (Börse Hamburg)

Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr über 4.300 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt.

Die Börse Hamburg erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

BGH erteilt der Zinscap-Prämie der Apo-Bank eine klare Absage

, Finanzen & Versicherungen, CLLB Rechtsanwälte Cocron, Liebl, Leitz, Braun, Kainz Partnerschaft mbB

Mit Urteil vom 05.06.2018, Az.: XI ZR 790/16 kam der für Bankrecht zuständige 11. Senat des BGH zu dem Ergebnis, dass die Apo-Bank mit der von...

Spitze unter den Vermögensverwaltern

, Finanzen & Versicherungen, Itzehoer Aktien Club GbR

Hervorragend. Das Urteil hört jeder gern – erst recht aus berufenem Munde. Groß ist deshalb die Freude bei der TOP-Vermögensverwaltung AG: Für...

uniVersa verbessert VIP-Service: Jetzt auch anonyme Risikovoranfragen möglich

, Finanzen & Versicherungen, uniVersa Versicherungen

Die uniVersa Versicherungsunterne­hmen haben ihren VIP-Service für Außendienst- und Vertriebspartner verbessert und an die europäische Datenschutzgrundvero­rdnung...

Disclaimer