Leipzig startet rekordverdächtig ins neue Jahr

BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Marktzahlen zum 1. Quartal 2019

(lifePR) ( Leipzig, )
Mit 33.000 m2 startet Leipzig mit einem Rekordumsatz, welcher zuletzt in dieser Höhe nur 2006 erreicht wurde, ins neue Jahr. Die außerordentliche Steigerung des Volumens um 43 % im Vergleich zum Vorjahr verdeutlicht die Dynamik des Leipziger Marktes. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

„Zustande gekommen ist dieser Umsatz hauptsächlich durch Abschlüsse unter 1.000 m2, die gut 65 % beisteuerten. Weiterhin wurde das Ergebnis durch drei größere Verträge im Bereich zwischen 2.000 und 5.000 m2 geprägt, wobei die Vermietung an FedEx Express Germany  über 3.300 m2 den größten Vertrag darstellte“, sagt Stefan Sachse, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Leipziger Niederlassungsleiter. Bemerkenswert ist, dass der Rekord ohne Großabschlüsse über 5.000 m2 erzielt werden konnte. Wird die Umsatzverteilung auf dem Marktgebiet betrachtet, zeigt sich eine besonders hohe Vermietungsaktivität in den Nebenlagen, welche etwa 46 % des Volumens ausmachte. Bemerkenswert ist zugleich der Anteil moderner Flächen, der sich auf etwa 30 % beläuft und im Vorjahr nur bei gut 8 % lag. Dies verdeutlich die ungebrochene Nachfrage nach modern ausgestatteten Flächen.

Das Quartalsergebnis ist von einer breiten Streuung auf unterschiedliche Nachfrager geprägt. Mit fünf Branchen, die einen zweistelligen Umsatzanteil beisteuern, ist die Nachfrageseite auch im Bundesvergleich besonders diversifiziert. Wie im Vorjahr übernehmen die sonstigen Dienstleistungen (28 %) die Spitzenposition, gefolgt von den Unternehmen aus dem Gesundheitswesen (14,5 %) sowie der IuK-Technologien (14 %), welche allesamt auch im langjährigen Vergleich eine wichtige Rolle spielen. Außergewöhnlich ist das gute Ergebnis der Branchen Transport und Verkehr sowie Handel, die einen überdurchschnittlichen Umsatz bezogen auf die letzten 10 Jahre erzielten. Dieser Bedeutungszuwachs kann insbesondere durch die größeren Vermietungen an FedEx Express Germany sowie an Otto erklärt werden.

Verknappung des Leerstands setzt sich fort – Hoher Anstieg der Bautätigkeit

In Folge der starken Vermietungsumsätze ist der Leerstand auf dem Leipziger Büromarkt weiter zurückgegangen. Mit 222.000 m2 freien Flächen, was einer Leerstandsquote von 5,9 % entspricht, stehen dem Markt deutlich weniger als die Hälfe des Volumens aus dem Jahr 2010 zur Verfügung. Noch kritischer ist die Verfügbarkeit moderner Flächen: Der Rückgang setzte sich auch 2019 leicht fort und nahm somit in den letzten 12 Monaten insgesamt um fast 16 % ab. Der Anteil an Flächen mit einer modernen Ausstattungsqualität am Gesamtleerstand beziffert sich folglich nur noch auf 17 %.

Auf den Mangel an modernen Flächen reagierte der Markt mit einer deutlichen Zunahme der Bautätigkeit. In den ersten drei Monaten dieses Jahres erhöhten sich die im Bau befindlichen Flächen um knapp 25 % und liegen nun mit 76.000 m2 auf einem im langjährigen Vergleich stark überdurchschnittlichen Niveau. Der Zuwachs an neuen Bauprojekten ist besonders auf die Nebenlagen zurückzuführen. Da diese Flächen jedoch größtenteils vorvermietet sind, ist kein Anstieg der verfügbaren Neuflächen und damit auch keine Ausweitung des Angebots festzustellen.

Die hohe Nachfrage und das knappe Angebot am Leipziger Bürostandort schlagen sich ebenfalls in der Entwicklung der Durchschnittsmiete nieder: Sie ist in den vergangenen 12 Monaten um etwa 11 % auf nun 10,20 €/m2 gestiegen. Obwohl es keine Zunahme bei der Spitzenmiete im ersten Quartal 2019 gab, kann im Cityrand und den Nebenlagen ein erheblicher Anstieg der Höchstmieten festgestellt werden. Nennenswert sind hier insbesondere die Büromarktzonen Ringlage (+26 %), Leipzig-West (+20 %) sowie Graphisches Viertel / Prager Straße (+14 %).

Perspektiven

„Mit diesem außerordentlichen Quartalsumsatz sowie den relativ stabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen lässt sich optimistisch auf den Leipziger Büromarkt blicken. Vor dem Hintergrund der hohen Nachfrage und der zunehmenden Verknappung des Leerstands erscheint ein moderater Anstieg der Mieten im Jahresverlauf als wahrscheinlich. Bei einer weiteren Zunahme der Bautätigkeit könnte auch im Gesamtjahr ein überdurchschnittliches Vermietungsvolumen erzielt werden“, fasst Stefan Sachse die weiteren Aussichten zusammen.

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