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Pressemitteilung BoxID: 735759 (BNP Paribas Real Estate Holding GmbH)
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Köln knackt erneut die 300.000-m²-Marke

BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Büromarktzahlen 2018

(lifePR) (Köln, ) Der Kölner Büromarkt legte im letzten Quartal des Jahres 2018 einen kleinen Schlussspurt hin und konnte am Ende zum vierten Mal überhaupt die Marke von 300.000 m² übertreffen. Mit insgesamt 306.000 m² wurde das Vorjahresresultat nur geringfügig um gut 3 % verfehlt, der 10-jährige Durchschnitt aber um gut 6 % übertroffen. Dies ergibt der Büromarkt-Report 2019 von BNP Paribas Real Estate, der Ende Januar veröffentlicht wird.

„Grundlegend für dieses erfreuliche Resultat waren neben drei Abschlüssen über 10.000 m² das dynamische Marktgeschehen im mittleren und kleinteiligen Bereich. Dieser ist aufgrund eines sich weiter verknappenden Angebots und fehlender zusammenhängender Flächen von besonderer Bedeutung, da großflächige Gesuche nur schwer bedient werden können“, erläutert Jens Hoppe, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Kölner Niederlassungsleiter. Die Anmietungen von Design Offices (13.000 m²), dem Land NRW (10.600 m²) und der Siemens AG (10.100 m²) sind daher umso erfreulicher.

Wie schon in den letzten Jahren ist die City mit den Teilmärkten City (122.000 m²) und Deutz (9.300 m²) die am stärksten nachgefragte Büromarktzone. Ihr Anteil beträgt rund 43 % und entspricht damit in etwa dem langjährigen Durchschnitt. In der City sind dabei sowohl die öffentliche Hand - neben dem Land NRW konnten auch nennenswerte Abschlüsse der Stadt (8.500 m²) und der Bezirksregierung Köln (4.000 m²) registriert werden - als auch Coworking-Anbieter stark vertreten. Design Offices (5.600 m²) und WeWork (5.100 m²) konnten sich größere Flächen in der Innenstadt sichern. Ebenfalls stark trumpfen am Cityrand die Teilmärkte Kalk/Mühlheim (50.400) und Ehrenfeld/Braunsfeld (45.500 m²) auf. Während Kalk/Mülheim vor allem mit zwei der genannten Großabschlüsse (Design Offices und Siemens AG) aufwarten kann, wird das Ergebnis in Ehrenfeld/Braunsfeld insbesondere von Anmietungen mit kleinerer oder mittlerer Flächengröße getragen.

Die Verteilung der Flächenumsätze nach Größenklassen zeigt nahezu das gleiche Bild wie im Vorjahr. Mit fast 19 % ist die Klasse 2.000-5.000 m² wiederum am umsatzstärksten. Die bedeutende Kategorie über 10.000 m² erzielt erneut gut 11 % des Gesamtvolumens, was im Vergleich der A-Standorte ein eher geringer Wert ist. Abschlüsse zwischen 5.000 und 10.000 m² steuern weitere knapp 13 % bei und verlieren gegenüber 2017 damit etwas an Boden (- 3 Prozentpunkte). Auf die übrigen Flächenklassen zwischen 200 und 2.000 m² verteilen sich die Umsätze mit 16-18 % sehr gleichmäßig. Einzig die Kleinstflächen unter 200 m² bleiben mit gut 6 % einstellig.

Öffentliche Verwaltung zurück auf Platz Eins – Leerstände gehen weiter zurück

Nachdem die öffentliche Verwaltung im Vorjahr den Spitzenplatz erstmals seit 2012 räumen musste, erobert sie ihn mit einem Anteil von 19 % und dank mehrerer größerer Abschlüsse zurück. Sie führt das Ranking der Branchen damit vor den Informations- und Kommunikationstechnologien (knapp 14 %) an, die sich zwar traditionell stets im vorderen Drittel befinden, 2018 jedoch eines der besten Ergebnisse aller Zeiten erzielen konnten. Den dritten Rang sichern sich Coworking-Anbieter (knapp 12 %), die vor allem mit den beiden Abschlüssen von Design Offices und der Anmietung von WeWork vertreten sind. Sie liegen marginal vor den Industrieunternehmen, bei denen insbesondere der Großabschluss der Siemens AG zu nennen ist. Die sonstigen Dienstleistungen, der Spitzenreiter des Vorjahres, komplettieren mit gut 11 % die Branchen, die einen zweistelligen Anteil erzielen.

Der Leerstandsabbau setzt sich 2018 weiter fort und die Leerstandsquote liegt bei niedrigen 2,8 %. Das Angebot an frei verfügbaren Flächen beträgt mittlerweile nur noch 218.000 m², was einem Minus von fast 19 % im Vorjahresvergleich entspricht. Besonders der Teilmarkt City, hier ist mit rund 50.000 ² der meiste Leerstand zu beobachten, verzeichnet einen starken Rückgang um fast 30 %. Die für die Nachfrage wichtigen modernen Flächen summieren sich dabei auf lediglich 11.400 m². Auch in Kalk/Mülheim (2.800 m²) ging der Leerstand spürbar zurück (- 17.200 m²). Moderne Flächen sind hier mit gerade einmal 200 m² praktisch nicht vorhanden. Im gesamten Stadtgebiet belaufen sie sich insgesamt nur auf 51.000 m² und machen gut 23 % des Leerstands aus, was im Vergleich der A-Standorte den niedrigsten Wert darstellt.

Bautätigkeit legt deutlich zu – Spitzenmiete steigt ebenfalls

Erstmals seit 2008 befinden sich mehr als 200.000 m² Flächen in Bau. Mit 206.000 m² wird der Vorjahreswert deutlich um gut 51 % übertroffen, allerdings sind hiervon lediglich knapp 24 % verfügbar. Der Rest ist bereits durch Eigennutzung oder Vorvermietung vergeben. Besonders in Deutz sind von den 68.000 m² Flächen, die bis Ende 2019 fertiggestellt werden sollen, nur noch 14 % frei. In Kalk/Mülheim (40.400 m²) befinden sich inzwischen ebenfalls einige größere Bauvorhaben (u.a. das I/D Cologne), wenngleich hier nur noch 8.000 m² dem Vermietungsmarkt zur Verfügung stehen. Damit sinkt das insgesamt verfügbare Flächenangebot (Leerstand + verfügbare Flächen im Bau) erstmals seit der Jahrtausendwende mit 267.000 m² unter die Grenze von 300.000 m².

Die Büroflächennachfrage ist unvermindert hoch und das Angebot geht weiter zurück. Der erneute Anstieg der Spitzenmiete, die für modern ausgestattete Objekte in den sehr guten Lagen der City erzielt wird, ist eine logische Konsequenz dieser angespannten Nachfrage-Angebotsrelation. Im Laufe des Jahres ist sie im bedeutendsten Teilmarkt der Stadt daher um satte 10 % auf 24,00 €/m² geklettert. Auch die Höchstmieten in den meisten anderen Teilmärkten sind gestiegen, wenngleich die Zuwächse wesentlich moderater ausgefallen sind. Die Durchschnittsmieten haben ebenfalls zugelegt. Beachtenswert sind hier insbesondere die deutlichen Anstiege um jeweils 1,50 €/m² in den drei umsatzstärksten Büromarktzonen City (16,90 €/m²), Ehrenfeld/Braunsfeld (12,50 €/m²) und Kalk/Mühlheim (13,50 €/m²). In der Gesamtstadt liegt sie mit 14,80 €/m² rund 10 % über dem Vorjahreswert.

Trends dürften sich 2019 fortsetzen

„Das Jahr 2018 am Kölner Büromarkt war geprägt von einer zunehmenden Angebotsknappheit, die in allen Teilmärkten zu spüren ist und vermutlich eine stärkere Dynamik und höhere Umsätze verhindert hat. Auch 2019 wird aller Voraussicht nach im Zeichen dieser Marktkonstellation stehen, denn es ist im Jahresverlauf von einem weiteren Rückgang der Leerstände auszugehen. Auch wenn die Bautätigkeit weiter zulegen dürfte, ist aufgrund zahlreicher Vorvermietungen und Eigennutzer nicht von einer kurzfristigen und signifikanten Entlastung des Markts auszugehen. Als Folge ist ein neuerlicher Anstieg der Spitzenmiete nicht auszuschließen, denn die Nachfrage der breit aufgestellten Wirtschaft dürfte auch weiter hoch bleiben und sich vor allem auf moderne und größere Flächen im Stadtgebiet richten. Vor diesem Hintergrund ist es wahrscheinlich, dass ein Ergebnis in Höhe des langjährigen Durchschnitts angesteuert wird“, fasst Jens Hoppe die Aussichten zusammen.

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BNP Paribas Real Estate Holding GmbH

BNP Paribas Real Estate ist ein führender internationaler Immobiliendienstleister, der seinen Kunden umfassende Leistungen in allen Phasen des Immobilienzyklus bietet: Transaction, Consulting, Valuation, Property Management, Investment Management und Property Development. Mit 5.100 Mitarbeitern unterstützt das Unternehmen Eigentümer, Mieter, Investoren und die öffentliche Hand in ihren Projekten dank lokaler Expertise in 36 Ländern (davon eigene Standorte in 15 Ländern und Allianzpartner in weiteren 21 Ländern) in Europa, Nahost und Asien. BNP Paribas Real Estate erzielte 2017 einen Umsatz von 811 Mio. €. 2017 hat die Gruppe ihr Wachstum mit der Übernahme von Strutt & Parker, einem der wichtigsten unabhängigen Akteure auf dem britischen Immobilienmarkt, fortgesetzt. BNP Paribas Real Estate ist Teil der BNP Paribas Gruppe.
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