Mittwoch, 13. Dezember 2017


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Berliner Markt setzt neue Maßstäbe

BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Investmentzahlen für das 3. Quartal 2017

Düsseldorf, (lifePR) - Der Berliner Investmentmarkt boomt wie kein anderer. Mit einem Transaktionsvolumen von knapp 6 Mrd. € lässt er nicht nur andere große Investmentstandorte blass aussehen (das zweithöchste Volumen liegt in München mit gut 4 Mrd. € deutlich niedriger), sondern setzt auch innerhalb des Marktgebiets eine neue Höchstmarke, die mehr als doppelt so hoch wie der langjährige Schnitt ausfällt. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

„Dabei hat der Markt im dritten Quartal noch einmal ordentlich Schwung aufgenommen: Zur Jahresmitte lag Frankfurt noch hauchdünn in Führung. Dank einiger Mega-Abschlüsse, unter ihnen das Sony Center, das für rund 1,1 Mrd. € den Eigentümer wechselte, sorgten allein die letzten drei Monate für rund 53 % des Ergebnisses“, erläutert Jan Dohrwardt, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Berliner Niederlassungsleiter. Der Anteil von Berliner Immobilien, die im Rahmen von Portfoliotransaktionen verkauft wurden, liegt mit rund 7 % auf einem außerordentlich geringen Niveau. Einzeldeals kommen auf mehr als 5,5 Mrd. € und hätten damit selbst ohne den Verkauf des Sony Centers einen neuen Rekord vermeldet. Das durchschnittliche Volumen pro Deal ist dagegen durch die Vielzahl von Großabschlüssen gestiegen und beläuft sich derzeit auf über 50 Mio. €.

Die Musik spielt im dreistelligen Segment

Auch wenn generell alle Größenklassen stark gefragt sind, hat das größte Segment ab 100 Mio. € das Ergebnis am meisten befeuert. Insgesamt konnten hier 13 Verträge mit einem Umsatz von fast 3,7 Mrd. € registriert werden. Noch nie wurde in dieser Kategorie mehr umgesetzt. Das Volumen zwischen 25 und 50 Mio. € und 50 und 100 Mio. € hat zwar leicht zugelegt bzw. sich auf dem Vorjahresniveau gehalten, kommt aber mit 14 % respektive 13 %  dennoch auf geringere Anteile als zuvor. Relativ und absolut weniger wurde in den kleinsten Kategorien bis 25 Mio. € investiert.

Zwei von drei Euro flossen in Büroobjekte

Wie auch zur Jahresmitte sind Büroobjekte ganz klar die beliebteste Assetklasse im Berliner Markt. Dies liegt einerseits daran, dass im Vergleich zu anderen Objekttypen deutlich größere Immobilien auf den Markt kommen, andererseits zu einem ganz wesentlichen Teil aber auch an dem florierenden Büromarkt der Hauptstadt mit hohen Flächenumsätzen und seit kurzem auch deutlichen Mietsteigerungen. Insgesamt entfallen zwei Drittel des Ergebnisses auf Büroobjekte, alle anderen Assetklassen spielen eine geringere Rolle. So kommen Retailobjekte auf knapp 13 % und Hotels auf etwas unter 10 %. Nichtsdestotrotz wurden fast 580 Mio. € in Berliner Hotels investiert, noch höher lag das Volumen bisher nur im Vorjahreszeitraum.

Alle Lagen mit Neuem Umsatzrekord

Wie auch im Vorjahr verteilen sich die Verkäufe relativ gleichmäßig über das Marktgebiet, wobei aktuell die Citylagen mit knapp 39 % in Führung gehen. Dank des Sony Centers am Potsdamer Platz haben auch die Topcity-Lagen wieder deutlich aufgeholt, nachdem sie zur Jahresmitte noch deutlich unterrepräsentiert waren. Hier fehlt eindeutig das Angebot. Die Cityrand wie auch die Nebenlagen kommen darüber hinaus jeweils auf rund 18 %. Wirklich bemerkenswert an dieser Verteilung ist jedoch, dass ausnahmslos alle Lagen Umsatzrekorde vermelden; noch nie wurde in einer der Kategorien mehr umgesetzt.

Pensionskassen dank Sony Center vorn

Die Käuferseite wird aktuell von Pensionskassen dominiert. Sie kommen auf knapp 28 %, wohinter sich zum Großteil der Verkauf des Sony Centers, das an Oxford Properties und Madison International Realty ging, verbirgt. Ebenfalls stark engagiert waren darüber hinaus Equity/Real Estate Funds mit rund 17 % sowie Spezialfonds und Investment/Asset Manager, die beide auf jeweils rund 13 % kommen. Mit einem zweistelligem Anteil sind darüber hinaus Staatsfonds beteiligt, die sich großvolumige Büroobjekte sicherten. Der Anteil ausländischer Investoren bleibt auf dem für den Berliner Markt typisch hohen Niveau. Aktuell stammen knapp zwei Drittel (65 %) des Investitionsvolumens aus dem Ausland und damit deutlich mehr als im bundesweiten Schnitt (47 %).

Büros nun in der Spitze bei 3 %

Die Entwicklung der Netto-Spitzenrenditen zeugt von der Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage. Auch in den vergangenen 12 Monaten haben die Preise weiter angezogen. Im Bürosegment ist Berlin mit einer Netto-Spitzenrendite von 3,00 % (-40 Basispunkte) mittlerweile sogar der bundesweit teuerste Standort noch vor München. Auch Geschäftshäuser haben sich weiter verteuert und notieren derzeit ebenfalls bei 3,00 % (-40 Basispunkte); gerade hier können jedoch vereinzelt auch noch höhere Preise erzielt werden. Daneben haben auch die Logistikrenditen nachgegeben. Mittlerweile liegen sie in der Spitze wie auch an den anderen großen Standorten bei 4,70 %.

„Der Berliner Investmentmarkt steht in den Startlöchern für einen fulminanten Jahresendspurt. Je nachdem, wie viele der derzeit in der Vermarktung befindlichen Objekte noch bis zum Jahresende durchverhandelt werden, ist es sogar möglich, dass der bisherige Rekord von 2015 mit 8,3 Mrd. € geknackt werden kann. Gleichzeitig kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Renditen angesichts der Mietsteigerungspotenziale noch etwas weiter nachgeben könnten“, prognostiziert Jan Dohrwardt.

BNP Paribas Real Estate Holding GmbH

BNP Paribas Real Estate ist ein führender internationaler Immobiliendienstleister, der seinen Kunden in mehr als 180 Büros umfassende Leistungen in allen Phasen des Immobilienzyklus bietet: Transaction, Consulting, Valuation, Property Management, Investment Management und Property Development. Das Unternehmen ist in 36 Ländern präsent (davon eigene Standorte in 16 Ländern und Kooperationspartner in weiteren 20 Ländern) und liefert mit 3.900 Mitarbeitern lokalen Service. BNP Paribas Real Estate ist eine Tochtergesellschaft des Finanzdienstleisters BNP Paribas und erzielte 2016 einen Umsatz von 704 Mio. €. Im Bereich Property Development wurden 154.000 m² fertiggestellt sowie mit dem Bau von über 1.500 Wohneinheiten begonnen. Im Investment Management wurde ein Anlagevermögen von 24,1 Mrd. € in Europa sowie im Property Management 38 Mio. m² Fläche verwaltet. Der Geschäftsbereich Transaction erreichte in Europa einen Flächenumsatz von 6,2 Mio. m²; das Investitionsvolumen belief sich auf 19 Mrd. €..

Weitere Informationen: http://www.realestate.bnpparibas.com

BNP Paribas in Deutschland

BNP Paribas ist eine führende europäische Bank mit internationaler Reichweite. Sie ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon über 146.000 in Europa. In Deutschland ist die BNP Paribas Gruppe seit 1947 aktiv und hat sich mit 13 Gesellschaften erfolgreich am Markt positioniert. Privatkunden, Unternehmen und institutionelle Kunden werden von rund 5.000 Mitarbeitern bundesweit in allen relevanten Wirtschaftsregionen betreut. Das breit aufgestellte Produkt- und Dienstleistungsangebot von BNP Paribas entspricht nahezu dem einer Universalbank.www.bnpparibas.de

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