"Vieles spricht für europäische Aktien"

Anleger können langfristig von der Neuordnung der Staatshaushalte und dem Engagement europäischer Unternehmen in Schwellenländern profitieren

(lifePR) ( Frankfurt, )
Das renommierte Team für Europäische Aktien von BlackRock ist der Ansicht, dass langfristig positive Einflussfaktoren in Europa angesichts der Sorge um die hohe Verschuldung einiger Länder nicht genügend Beachtung finden. So haben Griechenlands Probleme dafür gesorgt, dass die europäischen Regierungen aufgerüttelt wurden und ihre Haushaltsprobleme nunmehr schnell und effektiv angehen. Zudem gibt es in Europa konkurrenzfähige Unternehmen, die am globalen Wachstum teilhaben und derzeit zusätzlich vom abgewerteten Euro profitieren.

Nach Einschätzung des Teams spricht vieles dafür, dass europäische Unternehmen in 2010 um etwa 15 Prozent wachsen werden. Einerseits kommen aus den USA Anzeichen sich verbessernder Konjunkturdaten. Gleichzeitig sind die privaten Ersparnisse in Europa erheblich höher und die private Verschuldung im Kerneuropa niedriger als etwa in den USA oder Großbritannien. An einem solchen Punkt des Zyklus haben europäische Aktien in der Vergangenheit immer gut abgeschnitten.

Die gesamteuropäischen Bewertungen notieren auch weiterhin unter denen in den USA. Obwohl nicht mehr ganz so niedrig wie auf dem Höhepunkt der Finanzkrise im Jahr 2009, gibt es marktübergreifend immer noch viel Werthaltiges zu entdecken. Der kürzliche Rückschlag an den Märkten führte zu weiteren Kaufgelegenheiten. Man konnte Bestände an aussichtsreichen Titeln ausbauen, deren Ausverkauf zu weit ging.

Ein zentrales Thema bleibt, wie Unternehmen vom Wachstum in den Schwellenmärkten profitieren können. Denn der Anteil der europäischen Erlöse, die in den Schwellenländern erzielt werden, wächst weiter.

Nigel Bolton, Leiter des Teams für Europäische Aktien von BlackRock, erklärt:

"Der Markt zwingt die Regierungen zur Einführung von Haushaltsmaßnahmen, die noch vor einem Jahr undenkbar schienen. Hier finden in einem dramatischen Ausmaß echte Veränderungen statt, die langfristig für Anleger äußerst vielversprechend sind.

In etwa drei Jahren könnte diese bittere Pille wirklich gewirkt haben, da die Defizite schnell schrumpfen, wenn sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) erholt. Die Eurozone ist dann in der Situation eines Unternehmens, in dem der Fremdkapitalanteil sinkt. Dies ist einer der besten Momente, um mit der betreffenden Aktie Geld zu machen. Für langfristige Anleger stellen diese harten Zeiten eine bemerkenswerte Chance dar."

Bolton fügt hinzu:

"Verbessernde Staatshaushalte sind nicht das einzige, was für Europa spricht. Heutzutage machen die Schwellenländer etwa 20 Prozent der Erlöse europäischer Unternehmen aus. Das bedeutet, dass Europa unter den Industrieländern die größte Chance bietet, am Wachstum der Schwellenländer teilzuhaben. In Europa können die Anleger aus gut aufgestellten, führenden globalen Firmen auswählen, von denen viele sich auf stark nachgefragte Luxusgüter und spezielle Investitionsgüter konzentrieren. Die jüngste Schwäche des Euro wirkt sich im nächsten Jahr für Exporteure positiv aus, da ihre Wettbewerbsfähigkeit sich verbessert. Wir sind in den Sektoren Investitionsgüter und konjunkturabhängige Konsumgüter übergewichtet, in denen Europa viele Weltmarktführer aufweist, die vom Wachstum in den Schwellenländern und der Erholung in den USA profitieren.

Jedoch ist die Eurozone auch noch einigem deflationären Druck ausgesetzt. Wir gehen davon aus, dass Europa sich weiter auseinanderdividiert: Die Peripherie Europas fällt weiter zurück, während es dem Kern besser geht. In Bezug auf die Inlandsnachfrage in Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien bleiben wir vorsichtig."

Bolton über das Team:

"Das Team für Europäische Aktien von BlackRock besteht aus 14 Experten, darunter fünf Senior-Fondsmanagern mit durchschnittlich über 19 Jahren Berufserfahrung: Nigel Bolton(Leiter des Teams für Europäische Aktien von BlackRock), Alister Hibbert, Vincent Devlin, James Macmillan und Alice Gaskell. Das Team setzt auf rigorose Bottom-Up- Fundamentalanalyse, um Marktsegmentübergreifend die besten Investmentgelegenheiten zu finden. Das Team lebt von seiner ausgeprägten Teamkultur, sodass alle Experten an den Analysen beteiligt sind, die einheitlich und effizient strukturiert durchgeführt werden und auf die einträglichsten Ideen abzielen."
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