5. Ausschreibungsrunde des Qualitätssiegels "Berufswahlfreundliche Schule"

(lifePR) ( Erfurt, )
Der Beginn des Ausbildungsjahres 2009/10 ist geprägt von Anzeigen und Meldungen über freie Ausbildungsplätze, interessierte und ausbildungsbereite Jugendliche fehlen als Bewerber. Und auch in diesem Jahr wird es Jugendliche geben, die nach einigen Wochen oder Monaten merken, dass sie sich für den falschen Beruf entschieden haben und ihre Vorstellungen in der Praxis nicht aufgehen.

Eine systematische Berufs- und Studienwahlvorbereitung in allen allgemein bildenden Thüringer Schulen kann die Jugendlichen in der Bewusstheit ihrer Berufs- und Studienwahlentscheidung und in der Vorbereitung auf die Ausbildungsanforderungen stärken.

Thüringens Kultusminister Bernward Müller sagte dazu: "Eine gute Berufswahlvorbereitung ist eine entscheidende Voraussetzung für eine erfolgreiche Berufs- und Studienwahl. Seit einigen Jahren werden den Schülerinnen und Schülern in Thüringen zahlreiche Maßnahmen und Strategien zur Berufs- und Studienwahlvorbereitung in Schulen, Bildungsträgern und Unternehmen unterbreitet. Wir müssen unsere Schüler fit für den Berufsstart machen. Dabei setzen wir auf den Dreiklang von Berufswahlpass, praxisorientierten Projekten und Qualitätssiegel Berufswahlfreundliche Schule."

Das Qualitätssiegel "Berufswahlfreundliche Schule" (Q-Siegel) regt Schulen an, mit klaren Zielen, nachhaltigen Konzepten und aktiven Kooperationspartnern die Qualität der Berufs- und Studienwahlvorbereitung nachhaltig zu verbessern. Dies ergab eine Befragung der Schulen, denen das Q-Siegel verliehen wurde.

In der 5. Ausschreibungsrunde haben sich 19 Schulen schriftlich um das begehrte Siegel beworben. In 13 Schulen wird in der zweiten Runde mit einem eintägigen Schulaudit die Qualität vor Ort geprüft.

Fünf Gymnasien, zwei Förderzentren und sechs Regelschulen sowie 32 Schulen, die sich re-zertifizieren lassen, stehen auf dem umfangreichen Programm der insgesamt 46 Juroren. Neben "altgedienten" Juroren, die beständig seit 2005 aktiv sind, sind wieder zahlreiche neue Juroren auf ihre Tätigkeit in Schulungen vorbereitet worden. Das Jurorenteam wird gebildet aus 15 Vertretern aus Thüringer Unternehmen, 12 Vertretern von Kammern und Wirtschaftsverbänden, 6 Vertretern aus dem Kultusbereich, 6 Berufsberatern, 3 Landeselternvertretern und 4 Vertretern der Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT Thüringen.

Albrecht Gölz, Initiator und seit 5 Jahren Vorsitzender der Zentralen Q-Siegel-Jury arbeitet in der Robert Bosch GmbH in einer neuen, überregionalen Funktion. Den Vorsitz der Jury hat Robert Münnich, Bereichsleiter Internationale Spedition/Marketing/Vertrieb der Axthelm und Zufall GmbH & Co. KG, selbst langjähriger Juror, .übernommen.

Bisher haben sich 188 Thüringer und eine hessische Schule um das Q-Siegel beworben, 13 Gymnasien, 13 Förderzentren und 68 Regelschulen haben eine hohe Qualität der Berufs- und Studienwahlvorbereitung nachgewiesen und 22 Schulen konnten im letzten Jahr erfolgreich re-zertifiziert werden.
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