Montag, 25. Juni 2018


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BGA zum Ergebnis der 2. BREXIT-Runde: Die Ungewissheit muss ein Ende haben

Berlin, (lifePR) - „Es wird Zeit, dass mehr Klarheit in den BREXIT-Prozess kommt. Diese Ungewissheit hemmt die Wirtschaftsaktivitäten und schadet sowohl der EU als auch Großbritannien. Damit muss Schluss sein! Die Briten müssen endlich etwas auf den Tisch legen, damit die Verhandlungen substanziell vorankommen. In diesem Tempo ist ein geregelter Austritt des Vereinigten Königreichs bis März 2019 einfach nicht absehbar.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin anlässlich der Ergebnisse der zweiten BREXIT-Verhandlungsrunde zwischen der EU und Großbritannien.

Das Vereinigte Königreich ist der drittwichtigste europäische Handelspartner Deutschlands. 2016 betrug der Warenwert deutscher Exporte 86,14 Milliarden Euro. Deutschland hingegen führte britische Waren im Wert von 35,7 Milliarden Euro ein. Besonders in den Bereichen Kraftwagen und -teile, Maschinen und Chemie ist der Handel besonders stark, wenn auch in unterschiedlichem Maße.

„Wir unterstützen das Vorgehen der Bundesregierung und der Kommission ganz klar. Oberste Priorität muss die Klärung der Binnenmarkt-Fragen sein. Unsere Unternehmen brauchen aber auch Gewissheit, wie es nach dem Stichtag weitergeht. Neben handelsrechtlichen Fragen muss unbedingt die Zukunft der bisher gemeinsamen Standards und Normen geklärt werden. Und auch wenn wir uns Großbritannien als einen engen und wirtschaftlich gesunden Partner wünschen, so müssen wir ihnen den Spiegel der Realität vorhalten: Der BREXIT wird schmerzhaft und mit Kosten verbunden sein. Hoffen wir, dass wir das in Grenzen halten können“, so Börner abschließend.

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