Samstag, 16. Dezember 2017


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Händewaschen: Warmes Wasser und Seife sind erforderlich

Köln, (lifePR) - Um Keime zu beseitigen, reicht es nicht, sich die Hände mit kaltem Wasser zu waschen. Das Wasser muss warm sein – mindestens 15,6 Grad Celsius -, und es ist Seife erforderlich. „Kinder sollten die Hände erst unter laufendem Wasser befeuchten, um sie dann gründlich einzuseifen. Flüssigseife ist einem Seifenstück vorzuziehen, da an fester Seite möglicherweise Schmutz hängen bleibt oder diese oft in Wasser liegt, das mit Erregern kontaminiert sein kann. Darüber hinaus ist ein Seifenstück häufig rutschig und für Kinder schwerer zu handhaben als Flüssigseife“, empfiehlt Dr. Monika Niehaus, Kinder- und Jugendärztin sowie Mitglied des Expertengremiums des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Mindestens 10 Sekunden lang sollten Kinder die Hände kräftig aneinander reiben, bis die Seife schäumt. Die Fingerzwischenräume, der Nagelbereich – auch unter den Nägeln -, der Daumenbereich, die Handgelenke und die Handrücken dürfen nicht vergessen werden. Trocknen sollten Kinder ihre Hände mit einem Papiertuch oder Einmalhandtuch. Wenn das Wasser nicht von alleine aufhört zu rinnen, dann eignet sich ein Papiertuch zum Abdrehen.

Hygiene-Gels oder alkoholbasierte Flüssigkeiten zum Reinigen der Hände sind für kleine Kinder nicht geeignet. „Zum einen können sie sichtbaren Dreck und Erde nicht so gut entfernen, zum anderen sind sie giftig, wenn Kindern sie versehentlich einnehmen“, warnt Dr. Niehaus. Dass diese Mittel leicht entzündlich sind, spricht ebenso gegen sie.

Mithilfe des Händewaschens lässt sich insbesondere die Verbreitung von Magen-Darm- und Atemwegsinfekten eindämmen, und Fehlzeiten in Kindergarten und Schule verringern sich.

Weitere aktuelle Informationen rund um das Thema "Kindergesundheit" finden Sie auf der Internetseite des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) unter www.kinderaerzte-im-netz.de

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