Ausbildung und Beschäftigung in der Seeschifffahrt - 2019 ein spannendes Jahr!

(lifePR) ( Bremen, )
Die Seeschifffahrt bietet weiterhin ein attraktives Berufsfeld mit interessanten Karrieremög-lichkeiten. Jedoch darf die herausfordernde Situation dieser Branche nicht außer Acht gelas-sen werden. Viele Wirtschaftszweige der maritimen Industrie haben bereits Probleme bei der Nachwuchsgenerierung und die Schifffahrt steht hier in Konkurrenz zu anderen technischen Branchen. Es besteht ein deutlicher Bedarf an hochqualifizierten Arbeitskräften, um das ma-ritime Know-how am Schifffahrtsstandort Deutschland auch mittel- und langfristig zu sichern. Die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte ist einer der Schlüssel zur Sicherung der Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen maritimen Wirtschaft. Im „Wettbewerb um die Bes-ten“ sind Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Politik gemeinsam gefordert, junge Men-schen für eine Karriere in der Seeschifffahrt auf See und an Land zu begeistern.

Auch bei zunehmender Automatisierung bis hin zur autonomen Schifffahrt, wird es weiterhin Bedarf an seemännischem Know-how geben.

Die norddeutschen Länder, das Verkehrsministerium, der Verband Deutscher Reeder und die Seeleutegewerkschaft ver.di engagieren sich zusammen für eine gezieltere Nachwuchs-gewinnung und eine Imageverbesserung der Seeschifffahrt. Dazu richten sie eine zentrale Website zu den verschiedenen Ausbildungs- und Studiengängen, Laufbahnen und Arbeits-gebieten rund um die Seeschifffahrt ein. Die Partner des Maritimen Bündnisses und ver.di wollen durch ihr gemeinsames Engagement ein deutliches Zeichen für die Notwendigkeit sowie Zukunftsfähigkeit der Ausbildung in der Seeschifffahrt in Deutschland setzen.

Die duale Berufsausbildung zum Schiffsmechaniker bleibt eine der Säulen zur Erhaltung des maritimen Know-hows hier am Schifffahrtsstandort. Die Ausbildung ist die fundierte Grundla-ge auf dem Weg zum Leitenden Ingenieur oder Kapitän. Während der praktischen Ausbil-dung zum Schiffsmechaniker lernen die jungen Seeleute den gesamten Schiffsbetrieb ken-nen. Die duale Ausbildung fördert das Verständnis für die Zusammenhänge in allen Berei-chen des Schiffsbetriebes. Die jungen Menschen profitieren von dem Erlernten während der gesamten seemännischen Karriere. Die Ausbildung zum Schiffsmechaniker bietet weiterhin eine Karriereperspektive in der maritimen Branche.

Die Vorsitzenden Erik Hirsch (VDR) und Peter Geitmann (ver.di) betonen, dass es zur Siche-rung von Ausbildung und Beschäftigung das Engagement aller maßgeblich Beteiligten be-darf. Im Hinblick auf die Entwicklung des Fachkräftebedarfs in der Seeschifffahrt ist die Nachwuchsgewinnung auch im Jahr 2019 eine der großen Herausforderungen.

Die Mitglieder der Berufsbildungsstelle Seeschifffahrt e. V. empfehlen allen Beteiligten, ihren Beitrag zu leisten, die Chancen in der Seeschifffahrt und die damit verbundenen beruflichen Möglichkeiten deutlich positiver in der Öffentlichkeit herauszustellen.

Nur gemeinsam wird es gelingen, die nachhaltige Sicherung der seemännischen Ausbildung und Beschäftigung für die gesamte maritime Branche zu erhalten.

In eigener Sache:

In der Berufsbildungsstelle Seeschifffahrt e.V. steht ein Wechsel in der Geschäftsführung an. Holger Jäde wird nach elf Jahren Tätigkeiten die BBS verlassen, um sich ab dem 01.07.19 im Havariekommando in Cuxhaven neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Als Nachfolgerin wird Frau Sabine Zeller ab 01.06.19 die Geschäftsführung in der BBS übernehmen. Frau Zeller ist Diplom-Ingenieurin für Nautik und Seeverkehr mit dem Befähigungszeugnis zum Kapitän. Nach mehrjähriger Berufserfahrung auf verschiedenen Schiffen führte sie die Aufgabe als nautische Sachverständige erstmalig an Land. Nachfolgend als Dozentin beim Maritimen Kompetenzzentrum Elsfleth, behielt sie stets den aktuellen Bezug zur maritimen Ausbildung.
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