Mieterverein fordert neue Strategie zur Stadtentwicklung

Bevölkerungsprognose bis 2030

(lifePR) ( Berlin, )
Die Bevölkerungsprognose für 2030 erfordert neue Schwerpunkte der Stadtentwicklungspolitik. "Bislang ist Berlin für einen kontinuierlichen Zuwachs von 12.000 - 15.000 Haushalten pro Jahr nicht gerüstet", erklärt der Geschäftsführer des Berliner Mietervereins, Reiner Wild.

Berlin benötigt ein neues Leitbild der Stadtentwicklung, um den Herausforderungen des Wachsens gerecht zu werden ohne jedoch die Ziele einer sozialen, nachhaltigen, klimaneutralen und auf Beteiligung der Bewohner setzenden Stadtentwicklungspolitik aus dem Auge zu verlieren.

"Politik und Verwaltung dürfen nicht den Fehler begehen, die Qualität den quantitativen Herausforderungen zu opfern" verlangt Wild.

Als Eckpunkte einer neuen Stadtentwicklung schlägt der Berliner Mieterverein vor:

1. Wohnungsneubau wird die Stadtentwicklung stärker beeinflussen als in den letzten 10 Jahren. Mit einem Konzept der Sozialen Bodennutzung soll über städtebauliche Verträge oder Entwicklungsmaßnahmen zumindest ein Anteil von 30% preiswerten Wohnraums geschaffen werden. Öffentliche Fördermittel sind als Ausgleich anzubieten.

2. Zur Vermeidung von städtebaulichen Nachteilen sind Ausgleichmaßnahmen für den Wohnungsbestand integraler Bestandteil der Baurechtsschaffung.

3. Den Bezirken muss die Finanzierung der Sozialen Infrastruktur abgesichert werden, dann fällt diesen die Ausweisung von Wohnbauflächen deutlich leichter.

4. Mehr Wohnungsneubau erfordert eine deutlich höhere Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Ausstoß bei den vorhandenen Gebäuden. Auch für die energetische Verbesserung des Gebäudebestands sind Fördermittel bereitzustellen, um die klimaneutrale Stadt nicht aus den Augen zu verlieren.
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