Schulabbrecherquote ist deutliches Menetekel

(lifePR) ( Bonn, )
Der BDH Bundesverband Rehabilitation e.V. fordert von der Schul- und Bildungspolitik ein verstärktes Engagement zur Senkung der steigenden Schulabbrecherquote an deutschen Schulen. Im Vorjahresvergleich stieg die Quote der Schulabbrecher von 5,7 auf 6,3 Prozent – ein mehr als deutliches Alarmsignal, dass etwas grundsätzlich schiefzulaufen scheint, warnt die Vorsitzende des Sozialverbands, Ilse Müller:

„Eine gute Ausbildung ist die beste Armutsprävention und das Fundament eines erfüllten persönlichen Lebens. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, das Problem der wachsenden Schulabbrecherzahlen offen zu diskutieren und klar festzustellen, dass die vergangenen Bildungsgipfel offenkundig nicht hinreichten, dieses soziale Problem wirksam zu entschärfen. Organisierter Nachhilfeunterricht müsste genauso wie die Sprachförderung an Kitas, wie auch der Ausbau der Ganztagsbeschulung wesentlich intensiver gefördert werden, um die Entwicklung zu stoppen. Dass wirksame Politik möglich ist, zeigt die Initiative der Bundesregierung, die versucht, die Frage der Kompetenzvermittlung für den IT-Bereich in die Systeme der beruflichen Weiterbildung zu integrieren. Auch hier geschah bislang zu wenig. Jede wirksame Bildungsinitiative kann einen wertvollen Beitrag zum Aufbau langfristiger, sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung leisten, um zu verhindern, dass sich das Problem der wachsenden Anzahl von Leih- und Teilzeitjobs mit Zeitverzögerung in zunehmender Altersarmut entlädt.“
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