Dienstag, 23. Mai 2017


Gewinnerinnen des Ellen-Ammann-Preises 2015 stehen fest

KDFB zeichnet Frauen mit kreativen Lösungen für das Gemeinwohl aus/Verleihung am 1. Juli

(lifePR) (München, ) Am 1. Juli wird der Bayerische Landesverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes in München zum zweiten Mal den Ellen-Ammann-Preis verleihen. Die Preisträgerinnen sind: Ulrike Endres-Hoppe aus München, Teresa Göppel aus München, Ursula Männle aus Tutzing, Eva Mittermeier aus Ergoldsbach und Barbara Solf-Leipold aus Geisenhausen. Die Hauptpreisträgerin und die weiteren Platzierungen werden beim Festakt im Landtag bekannt gegeben. Die Schirmherrin des Preises, Landtagspräsidentin Barbara Stamm, wird die Preise mit der Vorsitzenden des KDFB-Landesverbandes, Elfriede Schießleder, übergeben. Staatsministerin Emilia Müller spricht ein Grußwort.

Der Ellen-Ammann-Preis zeichnet Frauen aus, die mit ihren Ideen, Projekten und Initiativen Grenzen überschreiten, neue Wege gehen und kreative Lösungen entwickeln. "Als Christinnen haben wir alle hohe Verantwortung für eine menschenwürdige Gesellschaft", so Schießleder. "Das hat unsere Gründerin Ellen Ammann zu ihrer Zeit wegweisend bewiesen. Mit dem Blick auf sie möchte der KDFB die Antworten heutiger Frauen auf aktuelle Problemlagen ehren und so nachhaltig neue, kreative Ideen für das Gemeinwohl bewerben."

Die Hauptpreisträgerin erhält die Ellen-Ammann-Kamee, ein Schmuckstück, das speziell für diesen Anlass entworfen wurde, sowie 2.000 Euro Preisgeld. Die weiteren Plätze sind ebenfalls mit Geldpreisen dotiert.

Ellen Ammann, die Namensgeberin des Preises, lebte von 1870 bis 1932, war die Gründerin des Frauenbundes in Bayern und eine Frau mit vielen Facetten: Sie war Migrantin, die ihr Heimatland Schweden verließ und in München neu anfing. Als Protestantin aufgewachsen, konvertierte sie noch vor ihrem 14. Lebensjahr zum katholischen Glauben. Sie war sechsfache Mutter und gleichzeitig ihr Leben lang berufstätig. Ellen Ammann war eine Pionierin der Idee von Gleichberechtigung und eine der ersten Frauen, die in den Bayerischen Landtag gewählt wurden. Auf ihr Engagement gehen mehrere Organisationen zurück wie die Katholische Bahnhofsmission, die Katholische Stiftungsfachhochschule München und der Katholische Deutsche Frauenbund. Ellen Ammann gründete auch die geistliche Gemeinschaft "Vereinigung katholischer Diakoninnen", heute Säkularinstitut "Ancillae Sanctae Ecclesiae".

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