Südbadische Bauwirtschaft meldet weiterhin gute Geschäftslage

Zahlreiche Unternehmen klagen über Fachkräftemangel

(lifePR) ( Freiburg, )
Die konjunkturelle Situation in der südbadischen Bauwirtschaft wird von der deutlichen Mehrzahl der Bauunternehmen nach wie vor positiv bewertet. Wie eine Erhebung der Bauwirtschaft Baden-Württemberg unter ihren südbadischen Mitgliedsbetrieben ergab, hat sich die Geschäftslage im Wohnungsbau im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht abgeschwächt. Nach wie vor melden jedoch in dieser Sparte 80 Prozent der Unternehmen eine gute oder befriedigende Geschäftssituation. Im gesamten Bereich des öffentlichen Baus hat sich die Lage aufgehellt, wobei im Straßen- und Tiefbau nahezu alle Bauunternehmen, im öffentlichen Hochbau 67 Prozent der Unternehmen positive Bewertungen abgeben. Im Wirtschaftsbau liegt dieser Anteil fast unverändert bei 94 Prozent.

Die insgesamt erfreuliche baukonjunkturelle Entwicklung ist eingebettet in ein weiterhin recht stabiles gesamtwirtschaftliches Umfeld. Insbesondere im Wohnungsbau sind mit den sehr niedrigen Zinsen und der günstigen Beschäftigungslage die Voraussetzungen für eine Fortsetzung der guten Baukonjunktur gegeben. Die Nachfrage im Wirtschaftsbau ist angesichts der Krisen in Osteuropa und im Nahen Osten vorläufig von einer Zurückhaltung der Unternehmen geprägt. Der öffentliche Bau profitiert von den gestiegenen Steuereinnahmen bei Bund, Land und Gemeinden.

Sorge bereiten vielen Baufirmen die trotz der guten Auftragslage weiterhin überwiegend harten Wettbewerbsbedingungen am Markt. Auch mit der säumigen Zahlungsweise vieler Auftraggeber haben die Unternehmen zu kämpfen. Belastend wirkt sich für die Bauwirtschaft der zunehmende Fachkräftemangel aus: 70 Prozent der Betriebe klagen über einen Mangel an gut ausgebildeten Arbeitskräften. Vor diesem Hintergrund ist die Ausbildungsbereitschaft hoch: Im Juni 2014 gab es in der südbadischen Bauwirtschaft rund 140 freie Ausbildungsplätze.

Was die Erwartungen für die nächsten Monate angeht, so herrscht in der Baubranche vorsichtiger Optimismus. 9 Prozent der Unternehmen rechnen mit einer guten, 87 Prozent mit einer befriedigenden und 4 Prozent mit einer schlechten Geschäftsentwicklung.
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