Samstag, 24. Februar 2018


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Moderne am Main: Kabinettausstellung zur Frankfurter Kunstschule im Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

Berlin, (lifePR) - Im Rahmen seiner permanenten Bauhaus-Ausstellung präsentiert das Bauhaus-Archiv jetzt eine Kabinettausstellung zur Frankfurter Kunstschule, deren Verbindungen zum Bauhaus und ihre Einbindung in das gestalterische Programm und Netzwerk des Neuen Frankfurt.

Ab sofort zeigt das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung bis zum 27. Februar 2017 die Kabinettausstellung „Die Frankfurter Kunstschule – Moderne am Main“ und gibt damit neue Einblicke in seine umfangreichen Bestände. Das Bauhaus-Archiv besitzt weltweit die größte Sammlung zum Bauhaus und forscht und sammelt seit Jahrzehnten auch zu parallelen und nachfolgenden kunstreformerischen Akteuren. Dazu zählt auch die 1923 reformierte Frankfurter Kunstschule, die in enger inhaltlicher und personeller Verbindung zum Bauhaus stand: Einige Bauhaus-Mitglieder wie Adolf Meyer, Christian Dell, Josef Hartwig oder Karl Peter Röhl wechselten als Lehrer an die Kunstschule am Main. Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von Schülern und Lehrern, einige Objekte darunter sind erstmals öffentlich zu sehen.

Im Zentrum des Neuen Frankfurt stand ein städtebauliches Großprojekt, bei dem von 1925 bis 1930 mehr als 12.000 Wohnungen, Verwaltungsgebäude und soziale Einrichtungen im Stil des Neuen Bauens entstanden. An dem von Ernst May geleiteten Stadtplanungsprogramm waren zahlreiche renommierte Architekten wie Walter Gropius oder Mart Stam beteiligt. Darüber hinaus strebte das Neue Frankfurt die Neugestaltung aller Lebensbereiche an und umfasste unter anderem auch Innenarchitektur, Typografie und Grafik.

Zahlreiche private und öffentliche Akteure waren neben der städtischen Verwaltung Teil des Neuen Frankfurt, so auch die Frankfurter Kunstschule. Das reformierte Unterrichtskonzept ihres Direktors Fritz Wichert vereinte Abteilungen für freie und angewandte Künste. Darüber hinaus strebte Wichert eine enge Verbindung der Kunstschule mit der Industrie, dem Gewerbe und den städtischen Behörden an, die vielfach in einer Zusammenarbeit mündete.

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