Die Marktmeinung aus Stuttgart

(lifePR) ( Stuttgart, )
An den internationalen Aktienmärkten standen wieder einmal die Negativdaten der Finanzinstitute im Vordergrund, dieses Mal die Citigroup, die schlechte Zahlen melden musste. Dies reichte aus, um die gesamte Branche mit hohen Kursverlusten zu versehen. Auch von Asien kommt keine Entwarnung, hier meldeten Japan und Hongkong klare Rezessionsdaten, so dass die Sorge um die weitere Entwicklung der Weltkonjunktur unverändert anhält. Die verschiedenen Aktienindizes zeigen ebenfalls kein Erholungsbild. Sollte der DAX nachhaltig unter die 4.500 Punkte fallen, wären die alten Tiefstkurse von 4.000 wieder erreichbar. Analog sieht der Euro Stoxx 50 aus, auch hier bleibt die Rückschlagsgefahr bis 2.000 Punkte bestehen, dies gilt auch für den Dow-Jones- Index mit Rückschlagsgefahr bis 8.000 Punkte.

Die gesamtwirtschaftliche Situation bleibt unverändert angespannt. Wir sehen auf Basis der aktuellen Zahlen auch in unserer 6-Monats-Prognose keine Verbesserungsmöglichkeiten. Bei der Weltbank klopfen inzwischen auch die besser entwickelten Länder an und bitten um Unterstützung. Dies zeigt deutlich, dass diese Staaten dem Problem gegenüberstehen, dass sie nicht wissen, um wie viel sich ihre jeweilige Wirtschaftslage verschlechtern wird und welchen Ausweg es dafür gibt. In ihrem neuesten Bericht haben die Wirtschaftsweisen einen Satz formuliert, der mehr als erstaunlich ist: "Die systematische Bankenkrise konnte gestoppt werden".

Somit wäre die Schlussfolgerung möglich, dass es den Staaten und den Notenbanken gelungen wäre, diesen Teil der Krise zu beenden, und sie sich ausschließlich um das Thema Rezession kümmern müssten, denn dass es nun auch Deutschland erreicht hat, belegen die neuesten Zahlen. Somit reihen wir uns in der zweiten Jahreshälfte 2008 ein in Länder wie Großbritannien, Spanien, Italien und Irland, die sich bereits schon in der Rezession befinden. Auch das Wirtschaftswachstum in Asien wird rapide zurückgehen und den gewohnten zweistelligen Bereich verlassen. Hier ist aber immerhin noch davon auszugehen, dass mit einem 7%igen Wachstum gerechnet werden kann. Die Tatsache, dass sich die europäischen Länder ebenso wie die USA in der Rezession befinden, deutet darauf hin, dass die Aktienwerte weit von einem ruhigen Fahrwasser entfernt sind. Dementsprechend passen wir unsere 6-Monats- Prognose auch an und setzen den DAX auf 5.600 Punkte. Wir belassen aber die Branchengewichtung bei einem Untergewichten im Bau, Einzelhandel und Logistikbereich sowie einem Übergewichten im Pharma-, Versicherungs- und Versorgungsbereich. Beim Ölpreis liegt unsere Prognose zwischen 50 und 85 Dollar das Barrel.
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