Die Marktmeinung aus Stuttgart

(lifePR) ( Stuttgart, )
Die Aktienmärkte werden von einer Woge der Hoffnung überschwemmt. Nachdem es Griechenland gelungen ist, eine Geldmarktanleihe mit 1,6 Mrd. Euro bei Investoren abzusetzen, war der Bann gebrochen und die europäischen Aktienkurse konnten weitere Kursgewinne erreichen. Auch der Euro konnte mit 1,2737 zum Dollar ein Zweimonatshoch erzielen. Der Wermutstropfen des ZEW-Konjunkturindexes zeigte am Aktienmarkt keinerlei Auswirkungen. Die neuesten Zahlen zeigen bereits eine Beruhigung der deutschen Volkswirtschaft, so dass davon auszugehen ist, dass im dritten Quartal das Wirtschaftswachstum weiter erlahmen wird. Zurzeit bestimmen aber die Unternehmensnachrichten die Märkte und hier konnte insbesondere BMW mit unerwartet sehr guten positiven Absatzzahlen aufwarten. Im Schlepptau wurden sämtliche Automobiltitel mit nach oben gezogen. Die ersten Quartalszahlen eines US-Unternehmens, bezogen auf Alcoa, zeigten eine Gewinnsteigerung von 22 Prozent. Dies übertraf sämtliche Analystenschätzungen. Die positiven Rahmeneckdaten spiegeln sich deutlich in den Indizes wider. Der DAX ist in einer VFormation, die einen Anstieg in Richtung 6.350 Punkte möglich macht. Das gleiche Bild bietet sich beim Euro Stoxx 50, auch hier ist die Aufwärtsbewegung in Richtung 2.580 Punkte weiter möglich. Ebenso bewegt sich der Dow-Jones-Index, der auch die 200-Tages-Linie durchbrechen konnte, nun wieder in Richtung 10.550 Punkte.

Die Investoren sind in den letzten Tagen umgeben von positiven Nachrichten. Aufgrund der hohen Liquidität scheint nun für viele der Zeitpunkt gekommen, sich vehement am Aktienmarkt zu engagieren. Der deutlich erhöhte Risikoappetit der Anleger ist auch bei den Anleihen zu erkennen. Hochzinsanleihen mit einem Rating von B werden nicht mehr verschämt in die Schublade gelegt, sondern massiv nachgefragt. Auch die Länderschuldenkrise scheint auf einmal ausgestanden zu sein, da selbst bei der griechischen Anleihe viele ausländische Großanleger inklusive China zugriffen und somit wohl wieder Vertrauen in den Euroraum haben. Ist das das

"Sommermärchen" am Kapitalmarkt? Ein gewisser Argwohn sollte weiter angebracht bleiben. Das Ende der Wirtschaftskrise, insbesondere für Deutschland, hat sich zwar bereits in den letzten Monaten angekündigt, aber die Weltkonjunktur ist noch lange nicht so weit, dass alle Vorsicht außer Kraft gesetzt werden sollte. Bei weiter anhaltender Kauflaune ist es durchaus möglich, dass der DAX seinen alten Höchstkurs mit 6.350 Punkten wieder erreicht und in dieser Euphorie bis 6.500 Punkte ansteigt. Sollte dieses Szenario eintreten, ist es sinnvoll, Absicherungsstrategien vorzunehmen bzw. erste selektive Verkäufe. Wir sehen uns in unserer defensiven Strategie mit den Branchen Medizintechnik, Gesundheitswesen und Telekommunikation weiterhin bestätigt.
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