BLHV ruft zu mehr Dialog zwischen Landwirten und Jägern auf

(lifePR) ( Freiburg, )
Das Verhältnis zwischen Landwirten und Jägern ist in vielen Gemeinden Südbadens sehr gut. Allerdings gibt es auch Regionen, in denen es infolge von Wildschäden oder aufgrund des "Faktors Mensch" zu Konflikten kommt.

Das neue Jagd- und Wildtiermanagementgesetz, das zum 1. April 2015 in Kraft tritt, wird - politisch gewollt - das Verhältnis zwischen Landwirten und Jägern zusätzlich strapazieren. Der BLHV befürchtet, dass es vor allem aufgrund der Neuregelungen beim Wildschadensersatz zu zusätzlichen Auseinandersetzungen kommen kann.

Neben dem Wegfall des bewährten Vorverfahrens bei der Gemeinde werden Wildschäden an Maiskulturen dem Gesetz zufolge nur noch zu 80 Prozent ersetzt. Ausnahmen gibt es, wenn der Landwirt nachweisen kann, dass er die üblichen und allgemein zumutbaren Maßnahmen zur Abwehr von Wildschäden unternommen hat, was auch immer der Gesetzgeber darunter versteht. Diese Regelung wird aus Sicht des BLHV in der Praxis dazu führen, dass viele Landwirte, künftig nicht mehr mit ihren Jägern bei der Wildschadensverhütung zusammenarbeiten werden, wie sie dies bislang getan haben.

Daher ruft der BLHV vor diesem Hintergrund schon jetzt - bevor das neue Jagdund Wildtiermanagementgesetz in Kraft tritt - alle Landwirte und Jäger zu mehr Dialog miteinander auf, um Konflikte nicht auf gerichtlichem Weg lösen zu müssen. Denn nur durch den notwendigen Dialog können nicht nur im Wildschadensfall einvernehmliche Lösungen gefunden werden.
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