Samstag, 23. Juni 2018


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Senioren mit Biss

Tag der Zahngesundheit 2012 steht im Zeichen der Generation 65+

Berlin, (lifePR) - Mit zunehmendem Alter werden die Zähne aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses empfindlicher. "Trotz regelmäßiger Pflege und Prophylaxe kommt es vermehrt zu Entzündungen in der Mundhöhle oder im schlimmsten Fall sogar zu Zahnverlust", weiß Dr. Dr. Matthias Krause, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie mit Spezialisierung auf plastische und rekonstruktive Operationen in Berlin. "Bestehen Lücken über einen längeren Zeitraum, baut sich der Kieferknochen aufgrund fehlender Kaubelastung ab. Auch eine fortgeschrittene Parodontitis leitet sogenannten Knochenschwund ein." Dagegen hilft die Kieferknochenzüchtung, nach der sich Implantate in der Regel optimal einsetzen lassen. So beißen Senioren auch im hohen Alter noch kraftvoll zu.

Entzündung mit dauerhaften Folgen
Parodontitis gilt nach Karies als häufigste Erkrankung im Mundraum. Etwa 80 Prozent aller Erwachsenen leiden unter der gefährlichen Entzündung des Zahnhalteapparates. Zu den Hauptursachen gehören Bakterien, die sich im Zahnfleischbett oder Kieferknochen einlagern und entzündliche Veränderungen hervorrufen. Oftmals kommt es im weiteren Krankheitsverlauf zu Zahnfleisch- sowie Kieferknochenschwund, der letztendlich Zahnverlust mit sich bringt. In der Regel verläuft dieser Prozess schleichend, häufig zunächst unbemerkt sowie schmerzlos. Um fehlende Zähne zu ersetzen, gelten Implantate als optimale Lösung. "Voraussetzung für diese Form des Zahnersatzes ist jedoch eine ausreichend vorhandene Kieferknochensubstanz", betont Dr. Krause. "Heutzutage gibt es verschiedene Methoden, um das verlorene Gewebe wieder aufzubauen."

Festes Fundament für sicheren Halt
In der Regel verwendet der Experte für den Aufbau eine Kombination aus körpereigenen Knochen mit Knochenersatzmaterial (KEM). "Vor allem mit dem Einsatz von Knochenmarkkonzentrat-Stammzellen erzielen wir sehr gute Ergebnisse", sagt Dr. Krause. "Knochenentnahmen direkt aus Ober- oder Unterkiefer stellen dabei eine gute Option dar, die sich auch durchaus unter Lokalanästhesie durchführen lassen." In der Regel reicht schon eine kleine Gewebemenge aus dem hinteren Backenzahnbereich. "Nach einer Einheilzeit von vier bis sechs Monaten verfügt der Kieferknochen über ausreichend Festigkeit, um ein Zahnimplantat einzusetzen, das bei guter Pflege ein Leben lang hält."

Weitere Informationen unter www.avicenna-klinik.de. oder www.gesichtschirurgie-berlin.de

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