Freitag, 20. Oktober 2017


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Mein Rücken stresst mich

Frühes Handeln schützt vor chronischen Beschwerden

Berlin, (lifePR) - Für viele Menschen gehört Hektik zum normalen Alltag. Dabei wirkt sich Stress nicht nur negativ auf die Gefühlswelt, sondern auch auf den Rücken aus. "Da besonders in Phasen der Überlastung ganze Muskelgruppen verkrampfen, reagiert auch die Wirbelsäule auf psychischen Druck", erklärt Dr. Munther Sabarini, Neurochirurg und Gründer der Avicenna Klinik Berlin. Sobald akute Probleme auftreten, gilt es für Betroffene, einen Arzt aufzusuchen. Denn gehen Patienten nicht von Beginn an gegen ihr Rückenleiden vor, besteht das Risiko, langfristig mit chronischen Schmerzen zu leben.

Entspannung aktiv fördern

Stehen Menschen unter Stress, verspannt sich die Muskulatur automatisch. In manchen Fällen beginnen daraufhin leichte Schmerzen im oberen Nackenbereich, die auf die gesamte Wirbelsäule ausstrahlen. In der Folge nehmen Betroffene oftmals eine Schonhaltung ein. "Akute Beschwerden treten als Warnsignal auf und bedürfen daher einer sofortigen ärztlichen Behandlung", weiß Dr. Sabarini. Durch bestimmtes Abtasten der Wirbelpartien erkennen Mediziner den Ursprung von Verspannungen. Speziell ausgewählte Übungen lockern das Gewebe. Wenn Patienten zusätzlich gezielt an ihrer Sitzhaltung und ihrem Gangbild arbeiten, bleiben weitere Probleme aus. Auch Ruhepausen dienen der physischen Stärkung. "Je weniger Stress Patienten ihrem Rücken zumuten, desto weniger Schmerzen treten auf", sagt Dr. Sabarini.

Schmerzkreislauf verhindern

Reagieren Betroffene nicht auf erste Probleme beginnt ein ständiger Beschwerdekreislauf. Einige Patienten klagen dann über ein chronisches Leiden, das nicht nur während hektischer Situationen auftritt. "Durch ständiges Verkrampfen sensibilisieren sich die Nervenfasern und senden selbst bei geringsten Einflüssen Schmerzsignale an das Gehirn weiter", erklärt Dr. Sabarini. In schlimmen Fällen klemmen durch falsche Bewegungen sogar Nerven zwischen den Wirbeln ein und Drehbewegungen des Kopf- oder Rumpfbereiches fallen schwer. "Dann suchen wir mithilfe von bildgebender Diagnostik nach weiteren Ursachen", bekräftigt der Experte.

Stressfreie Diagnose

Chronische Schmerzen erfordern weitreichendere Diagnosemittel als akute Beschwerden. Meist liegt die ehemalige Stresssituation schon weit zurück. Veränderungen der feinen Wirbelsäulenstrukturen ermitteln Ärzte mithilfe sogenannter Magnetresonanztomografie (MRT). Hierauf basiert das weitere Vorgehen. "Damit Patienten nicht noch mehr Unbehagen empfinden, diagnostizieren wir mit dem offenen MRT ohne Röhre", sagt Dr. Sabarini. "Schließlich stellt eine umfassende Ursachenforschung die Basis für eine erfolgreiche Therapie und sichert einen stressfreien Genesungsbeginn."

Weitere Informationen unter www.avicenna-klinik.de.

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