Dienstag, 19. Juni 2018


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Keine Panik!

Saarbrücken, (lifePR) - VW hat beschlossen, ohne betriebsbedingte Kündigung, die Belegschaft um 23.000 Mitarbeiter in Deutschland zu reduzieren.

Diese Meldung braucht niemanden in der Großregion und auch besonders nicht im Saarland zu beängstigen.

VW hat keine Produktionsstandorte in der Großregion und kauft nur bei unseren Zulieferfirmen in der Großregion ein. Der Anteil bei keinem der Mitgliedsunternehmen liegt über 25% der Produktion.

Auch Verkauf- und Produktionszahlen von VW bewegen sich im positiven Bereich, und liegen über Vorjahresnineau.

VW stellt lediglich die Weichen für die Zukunft, was für die Zulieferer bedeutet, dass diese sich unter anderem auf zusätzlich neue Produkte einstellen müssen. Und dies nicht nur bei VW!

Dichtungen von Saargummi werden bleiben, Schrauben von Nedschroeff ebenso wie auch der Injektor für Dieselmotore oder Federn und Stahl aus dem Saarland.

Auch Getriebe für konventionelle Antriebe, wie auch für Hybride, werden in der Region gefertigt - genauso wie Turbolader und Elektronikbauteile für die neue Art der Fahr-und Antriebstechnologie.

Die Unternehmen der Region sind gerüstet konventionelle Antriebstechnologien weiter zu entwickeln oder sich auf neue Antriebe einzustellen. Elektro oder Wasserstoff, auch das Thema „autonomes Fahren „, sind für die Unternehmen der Großregion kein Fremdwort. Wer Motorblöcke aus Alu gießen kann, kann auch Gehäuse für E-Motore fertigen. Elektronisches Parken wird in Lebach bei SVQ entwickelt ebenso wie Roboter für Industrie 4.0 bei Hahn Automation in Rheinböllen oder Sensortechnologie für autonomes Fahren bei IEE in Luxemburg.

Lediglich die Politik ist gefordert. Nicht nur Unternehmensentscheidungen kritisieren und Forderungen stellen, nein selbst Vorreiter sein. Stromtankstellen bauen, sich im Wasserstoffkonsortium betätigen, um eine Infrastruktur auf zu bauen und der neuen Antriebstechnologie eine Plattform bieten. Und auch selbst Zeichen setzen und Hybridfahrzeuge und E-Fahrzeuge im staatl. Fuhrpark bewegen.

Also, keine Panik!

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