Dienstag, 30. Mai 2017


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20.000 Teilnehmer zum Europäischen Sozialforum in Malmö erwartet

Attac treibt Länder übergreifende Vernetzung voran / Europa und Finanzkrise im Fokus

(lifePR) (Frankfurt, ) Mehr als 20.000 Menschen werden zum 5. Europäischen Sozialforum (ESF) vom 17. bis zum 21. September im südschwedischen Malmö erwartet. "Das diesjährige ESF wird nach Florenz, Paris, London und Athen wieder ein lebendiger Treffpunkt für die sozialen Bewegungen in Europa sein", sagte Hugo Braun vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. Während der fünf Tage können die Teilnehmer in rund 200 Seminaren und Workshops miteinander diskutieren, Erfahrungen austauschen und von einander lernen - gemischt mit Kultur, Musik, spektakulären Aktionen und Demonstrationen. Organisiert wird das Forum von einem breiten Bündnis zivilgesellschaftlicher Gruppierungen, unterstützt von der Stadtregierung Malmös und den schwedischen Gewerkschaften.

Die europäischen Attac-Länderorganisationen beteiligen sich mit 17 Veranstaltungen am Forum, die sie erstmals gemeinsam anbieten. Die Schwerpunkte der vereinten Attac-Aktivitäten beim ESF werden "Wege aus der neoliberale Finanzmarktkrise" und "Alternativen für ein soziales und demokratisches Europa" bilden. Auf der gemeinsamen Attac-Agenda beim ESF stehen außerdem die Nahrungsmittelkrise, die Wasserprivatisierung und die Kritik an der Freihandelspolitik der Europäischen Union. "Bei der ersten Europäischen Attac-Sommeruniversität Anfang August in Saarbrücken sind wir einen riesigen Schritt vorangekommen bei der Europäisierung von Attac: Mehr als 15 länderübergreifende Attac-Projekte haben wir dort vereinbart.

In Malmö werden wir viele dieser Vorhaben weiter vorantreiben und konkrete Schritte beschließen", kündigte Hugo Braun an.

Attac Deutschland ist Teil eines breiten Bündnisses aus Nichtregierungsorganisationen, Gruppen der Friedensbewegung und Gewerkschaften, das hier zu Lande zum Europäischen Sozialforum 2008 aufgerufen hat. In dem gemeinsamen Aufruf heißt es: "Wir wollen ein Signal setzen gegen die Phrasen des neoliberalen Einheitsdenkens, die uns vorgaukeln, es gäbe keine Alternativen zur herrschenden Politik.

Angeblichen Zwängen der Globalisierung sowie einer Europäischen Union, die uns lediglich Militarisierung, Umweltzerstörung und weiteren Sozialabbau bringt, die globale Armut und globale Probleme mehrt, setzen wir eine Globalisierung der Solidarität, des Widerstands und der Alternativen entgegen."

Für eine anregende Anreise nach Malmö sorgt Attac Rostock: Wer mag, kann am 17. September gemeinsam mit anderen ESF-Teilnehmern mit der Fähre vom Rostocker Seehafen Nord nach Trelleborg übersetzen. Unter dem Motto "Ohne Sprit nach Malmö" lädt Attac Wismar zudem zu einem Segeltörn an die südschwedische Küste. Am 14. September heißt es "Leinen los", am 24. September werden die Segler zurück in Wismar erwartet.

Das ESF 2008 im Internet:
http://www.esf2008.org/
http://www.fse-esf.org/

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