Wachstum bei den deutschen Unternehmensflotten: Sicheres und umweltbewusstes Fahren gefragt

Studie "CVO-Barometer 2011" zeigt Fuhrparktrends

(lifePR) ( Kirchheim, )
Flottenentscheider blicken optimistisch in die Zukunft. Insgesamt erwartet mehr als ein Viertel der Fuhrparkverantwortlichen in Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern (26%) ein Flottenwachstum. Darüber hinaus setzen Flottenmanager auf Leasing, messen dem Thema Sicherheit immer mehr Bedeutung bei und sehen Wachstumspotenzial in der ökologischen Gestaltung ihrer Firmenflotten. So sind umfassende CO2-Reportings und der Einsatz spritsparender Fahrzeuge im Fahrzeugpool heute gefragter denn je.

Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie "CVOBarometer 2011 - Trends im Fuhrparkmanagement", für die das Meinungsforschungsinstitut csa im Auftrag des Corporate Vehicle Observatory (CVO) mehr als 3.300 Flottenentscheider in elf EU-Ländern befragte. Für Deutschland liefern 297 Fuhrparkverantwortliche Hinweise, welche Fahrzeug- und Fuhrparkthemen ganz oben auf ihrer Agenda stehen. Die Themen Sicherheit und Umweltbewusstsein belegen hier die Spitzenpositionen: 78% der Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern sehen in ESP ein Fahrerassistenzsystem, das zur Pflichtausstattung gehört. Mehr als jeder dritte Fuhrparkverantwortliche (37%) in dieser Befragungsgruppe kann sich außerdem vorstellen, bereits innerhalb der nächsten drei Jahre Elektrofahrzeuge zu nutzen. Gleichzeitig sehen 34% Potenzial für "ökologische Zusatzservices" wie ein CO2- Reporting oder eine Unterstützung bei der CO2- Optimierung der Dienstwagenrichtlinie (33%). Die Studie kann ab sofort kostenlos unter www.arval.de angefordert werden.

Weitere zentrale Ergebnisse des CVO-Barometers sind:

Fahrsicherheit: Fahrerassistenzsysteme wie ESP gehören mittlerweile zur Pflichtausstattung und Fahrersicherheitstrainings werden verstärkt nachgefragt: In Deutschland haben 42% der Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern bereits solche Trainings eingeführt oder befinden sich in der Einführungsphase, weitere 10% ziehen diese Maßnahme immerhin in Betracht. Dennoch besteht an dieser Stelle Aufklärungsbedarf, da fast die Hälfte der Unternehmen (48%) aus dieser Befragungsgruppe keinerlei Sicherheitstrainings offeriert. Gerade hier sind die Leasinggesellschaften mit ihrer Expertise gefragt.

Verwendungszweck: Dienstfahrzeuge werden in Deutschland klassisch eingesetzt: Jeder dritte Befragte gibt an, seine Firmenflotte für Außendiensteinsätze und Servicefahrten zu nutzen. Gleichzeitig verwendet fast jedes fünfte deutsche Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern das Dienstfahrzeug als Anreizmodell. Insgesamt 19% geben an, den Dienstwagen als Incentive für Mitarbeiter (2%) oder im Rahmen eines Gehaltsumwandlungsmodell (17%) anzubieten.

Fuhrparkfinanzierung und Restwerte: Große Unternehmen in Deutschland setzen auf Leasing mit Kilometervertrag (41%). Auch für die kommenden drei Jahre ist in dieser Gruppe mit 40% die Wachstumsdynamik für Leasingverträge mit einer Finanzleasingrate und zusätzlichen Services besonders hoch. Gleichzeitig glaubt in dieser Befragungsgruppe fast jeder zweite Flottenverantwortliche an steigende Restwerte (47%).

Firmenwagenpolitik: In 74% der deutschen Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern haben die Mitarbeiter ein (eingeschränktes) Mitspracherecht bei der Auswahl ihres Dienstwagens: 40% wählen frei innerhalb eines bestimmten Budgets, jeder Dritte (34%) anhand einer vorgegeben Liste. Leasing mit Services bedeutet dabei für die Unternehmen vor allem Entlastung durch Outsourcing (45%) und Budgetkontrolle (41%).

"Die deutschen Flottenentscheider setzen sich stark mit den Themen Fahrersicherheit und Ökologie auseinander. So denken die Befragten in großen Unternehmen zum Beispiel, dass in den nächsten drei Jahren Elektrofahrzeuge bereits 6% ihres Fuhrparks ausmachen könnten. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, wären hier in Summe also schnell hohe Stückzahlen erreichbar", sagt Ralf Woik, Ressortleiter Marketing und Kommunikation bei Arval Deutschland und Sprecher für den CVO in Deutschland.

Zum Corporate Vehicle Observatory (CVO)

Der CVO ist eine unabhängige Expertenplattform für Fachleute im Bereich Flottenmanagement, die 2002 von Arval und der Muttergesellschaft BNP Paribas initiiert wurde. Im Rahmen des europaweit ausgelegten CVO werden Expertenrunden veranstaltet und Fachpublikationen veröffentlicht.

Das jährlich erscheinende CVO-Barometer enthält 2011 die Ergebnisse der Befragung von mehr als 3.300 Flottenentscheidern in 11 EU-Ländern. In Deutschland wurden im Auftrag von Arval durch das Meinungsforschungsinstitut csa 297 Fuhrparkentscheider telefonisch interviewt. Je nach Unternehmensgröße handelte es sich dabei um Firmeninhaber, Fuhrpark- oder Einkaufsleiter aus Handels-, Dienstleistungs-, Industrieund Baubetrieben mit unterschiedlich großen Flotten.

Über BNP Paribas

BNP Paribas (www.bnpparibas.com) gehört zu den solidesten Banken* weltweit. Die Gruppe ist in mehr als 80 Ländern vertreten und beschäftigt über 200.000 Mitarbeiter, davon über 160.000 in Europa. BNP Paribas belegt in ihren drei Kern-Geschäftsfeldern Schlüsselpositionen: Retail Banking, Investment Solutions und Corporate & Investment Banking. In Europa hat die Gruppe vier Heimatmärkte (Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg) und BNP Paribas Personal Finance ist bei Konsumentenkrediten Marktführer. BNP Paribas baut derzeit ihr integriertes Geschäftsmodell in den europäischen Mittelmeerstaaten aus und hat zudem ein großes Netzwerk im Westen der USA. Im Corporate & Investment Banking und im Bereich Investment Solutions hält die Gruppe ebenfalls Spitzenpositionen in Europa, hat eine starke Präsenz in Amerika und verzeichnet starkes und nachhaltiges Wachstum in Asien.

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