Mittwoch, 22. November 2017


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2 Terrains, 2 Gondeln, 3 Karten und viele strategische Entscheidungen

Arosa, (lifePR) - Ein Rennen mit vielen Überraschungen: Gut 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich heute um 13 Uhr in Arosa an die zweite Austragung des Red Bull Alpitude gewagt. Die erweiterten Karten führten die Teilnehmer diesmal zu zwei Gondeln, einem mobilen Posten im Kostüm eines Bären - und in den Schnee.   Das Red Bull Alpitude begann mit einer strategisch wichtigen Frage: Wie weit laufe ich in 6 Minuten? So lange hatten die gut 100 Läufer in Arosa Zeit, bis die Weisshornbahn sie zur nächsten Karte auf 2010 m.ü.M. brachte. Im Gegensatz zum letzten Jahr durften die Teilnehmer diese Gondel nicht auslassen. Wer die erste Gondel verpasste, musste 15 Minuten auf die nächste warten. Ein Rückschlag, wenn man bedenkt, dass das Ziel des Einzel-Score-OL lautet, innert 100 Minuten auf zwei Ebenen mit drei unterschiedlichen Karten möglichst viele Punkte zu sammeln.   Bei der Bergstation erhielten die Teilnehmer die neuen Karte und einen ersten Eindruck der winterlichen Kälte. Wer zusätzlich die Hörnli-Bahn wählte, wurde auf 2512 m.ü.M. vom Schnee empfangen. Die zweite Karte führte die Teilnehmer zu klassischen OL-Posten in der Landschaft Arosas – durch einen Bach, zu einem Labyrinth und einem mobilen Posten im Bärenkostüm: Passend zum Arosa Bärenland, das 2018 eröffnet.   „Wir sind sehr stolz, Teil dieses jungen und innovativen Events von Red Bull zu sein. Auch bei der zweiten Durchführung wurden die Teilnehmer vor Herausforderungen gestellt – heuer nicht nur durch die kniffligen Aufgaben, sondern ebenso vom Wetter: auf dem Hörnli lagen heute einige Zentimeter Schnee“, meint Jannine Kamm, Projektleiterin Kommunikation von Arosa Tourismus. „Aber Arosa verliert auch bei diesen garstigen Verhältnissen seinen Charme nicht und bietet das perfekte Setting für diesen einzigartigen OL.“

Nachwuchstalent siegt vor Sprint-OL-Weltmeister Hubmann
Sabine Hauswirth aus Belp (BE) siegte bei den Frauen. Für sie war es die zweite Teilnahme. 2016 wurde sie Zweite. Daher legte sie sich bereits zu Beginn eine Strategie zu und konzentrierte sich auf die Posten im tiefer gelegenen Gelände. „Eine Garantie war das nicht“, sagte Hauswirth nach dem Zieleinlauf, „Als ich 20 Minuten vor der maximalen Zeit im Zielgelände war, wurde ich unsicher, ob ich alles richtig gemacht habe.“ Die Erfahrung zahlte sich aus – wenn auch knapp. Sie holte einzig einen Posten mehr zur Zweitplatzierten.   Noah Zbinden aus Münchenstein (BL) siegte bei den Herren Elite ebenfalls mit nur einem Posten Vorsprung. Und schlug mit dieser Leistung den amtierenden Sprint-OL-Weltmeister Daniel Hubmann. „Ich habe nicht mit dem Sieg gerechnet. Doch das Laufformat ist wirklich spannend und ich bin froh, habe ich die Teilnahme gewagt.“ Einzig mit dem Schnee bekundete er seine Mühe. „Letzte Woche trainierte ich in Kroatien bei 40 Grad. Das heute war ein krasser Kälteschock aber Schnee im August kann niemand erwarten“.   Bei den Juniorinnen siegte Simona Aebersold aus Brügg (BE), bei den Junioren Reto Egger aus Rafz (ZH). Beide wählten die Fahrt mit der Hörnli-Bahn. Dies sei nicht die beste Entscheidung gewesen, sagt Aebersold: „Der Schnee verlangsamte mein Tempo, deshalb konzentrierte ich mich auf die Posten in Richtung Dorf und liess viele Posten aus“. Reto Egger ergänzt: „Das Laufkonzept ist echt spannend, ich kann es nur empfehlen.“         Informationen zum Event sowie den Link zur Anmeldung finden sich auf der Homepage redbull.ch/alpitude  

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