"Mit Holz aus der Klimakrise bauen?"

Präsident Müller: Bildungskooperation Holzbau kongeniale Verknüpfung

(lifePR) ( Stuttgart, )
„Die Architektenkammer freut sich, als Partnerin der ‚Bildungskooperation Holzbau‘ das Planen und Gestalten mit dem nachwachsenden CO2-Speicher Holz weiter vorantreiben zu können“, sagt der Präsident der Architektenkammer Baden-Württemberg (AKBW), Markus Müller. „Mit einem Holzbau machen Bauherrschaften einen Sprung nach vorn in der CO2-Bilanz ihres Gebäudes.“ Die Kammer teile das Ziel der Landesregierung, das Land Baden-Württemberg als Trendsetter für eine klimagerechte Bauweise zu positionieren.

Den knapp 26.000 Mitgliedern der AKBW das kostenfreie Angebot von Informationsveranstaltungen und Seminaren zu machen, die als Fortbildung anerkannt werden, sei eine kongeniale Verknüpfung, so Präsident Müller. Holz als Baustoff habe viele Vorteile: Es sei ein leichter Baustoff, der sich modular vorverarbeiten lasse. Gleichzeitig sei er aber auch ausgesprochen komplex in der Verarbeitung und in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Ingenieuren und umsetzenden Firmen. Das schrecke manchen ab. „Wir müssen aus dieser Kultur der Unsicherheit herauskommen.“ Die Bildungsoffensive könne ein Katalysator sein, mehr Büros dafür zu begeistern und zu ertüchtigen. Die Kooperation könne, um mit Professor Hans Joachim Schellnhuber zu sprechen, ein Schrittmacher sein, „um mit Holz aus der Klimakrise zu bauen“.

„Gestalten und Bauen mit Holz weist einige Besonderheiten etwa im Brand- oder Lärmschutz auf“, sagt Carmen Mundorff, Geschäftsführerin Architektur und Baukultur in der Architektenkammer. Umso wichtiger seien vertiefte Kenntnisse. „Wer weiß, wo die Tücken liegen, tut sich mit der Planung leichter“, so Mundorff.

AKBW-Fakten: Bauen mit Holz hat Konjunktur


Die Architektenkammer lobt seit vielen Jahren das Auszeichnungsverfahren „Beispielhaftes Bauen“ für besonders gelungene Bau- und Sanierungsprojekte aus. Der Anteil an Holz- bzw. Holzhybridbauten nahm stetig zu und betrug im ablaufenden Jahr 2020 fast ein Viertel aller eingereichten Bauten (22 Prozent).
Der Kammerbezirk Freiburg hat mit dem „Bauwerk Schwarzwald“ eine Initiative auf die Beine gestellt, die u.a. den regionalen Baustoff Holz und traditionelle, heimische Bauweisen zusammenbringt.
Aktuell ist die gut 100-seitige, großformatige Broschüre „Holzbauten in Südbaden“ erschienen mit 100 ausgewählten Projekten. Der Vorsitzende des Kammerbezirks, Dr. Fred Gresens: „Die 100 Beispiele gehen weit über das konkret Materielle hinaus: Sie sind Symbole des Weiterdenken-Wollens.“
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