AOK Baden-Württemberg entwickelt Web-Anwendung zur Vermeidung von Verkehr

Minister Winfried Hermann informiert sich über erfolgreichen Pilotversuch im Rahmen des Bündnisses für Luftreinhaltung

(lifePR) ( Stuttgart, )
Unnötige Wege zum Arbeitsplatz vermeiden und flexibel tätig sein – das ist das Ziel des Projekts ARIN (Agile Raum- und Infrastrukturnutzung) der AOK Baden-Württemberg. Im Rahmen des Projekts hat die AOK eine Web-Anwendung entwickelt, über die sich die Beschäftigten flexibel an nicht genutzten Arbeitsplätzen in der Region einbuchen können, um so nicht in die Landeshauptstadt pendeln zu müssen. Vom 1. bis zum 26. April 2019 hat der erfolgreiche Pilotversuch für die Web-Anwendung in der AOK-Hauptverwaltung und AOK-Bezirksdirektion Stuttgart stattgefunden, über den sich Verkehrsminister Winfried Hermann (MdL) heute (13.5.2019) informiert hat. Das Ministerium für Verkehr unterstützt das Vorhaben im Rahmen des Förderprogramms B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitäts-management“ mit einem Förderbetrag in Höhe von 97.200,00 Euro.

Verkehrsminister Winfried Hermann MdL sagte anlässlich seines Unternehmensbesuches: „Das Projekt der AOK Baden-Württemberg ist ein ausgezeichnetes Beispiel für digitales, flexibles und nutzerorientiertes Mobilitätsmanagement. Weniger Arbeitswege bedeuten weniger Stau, weniger Stress, vor allem aber weniger Luftschadstoffe in der Stadt. Ich freue mich, dass wir mit der AOK einen so innovativen und experimentierfreudigen Partner im Bündnis für Luftreinhaltung gewinnen konnten, der als erster auch von der Möglichkeit der Landesförderung für ein betriebliches Mobilitätsmanagement Gebrauch gemacht hat. Ich hoffe sehr, dass das Projekt weiter erfolgreich ist und Nachahmer findet. Das Potenzial ist vorhanden und das Vorbild auch.

Laut Siegmar Nesch, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg, wolle die AOK Baden-Württemberg mit ARIN nicht nur einen Beitrag zur Luftreinhaltung leisten: „Für uns ist ARIN der Schritt in eine neue Welt. Es ist auch ein Beitrag zur Work-Life-Balance unserer Beschäftigten – wir gehen hier ganz neue Wege, um als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben. Gleichzeitig sorgen wir für eine optimale Auslastung unserer Infrastruktur.“

Silvia Pflüger, unternehmensweite Projektleiterin für ARIN, bewertete die Pilotphase positiv: „Wir haben eine Win-Win-Situation. Zum einen haben wir pro Tag im Schnitt knapp 70 km an Autofahrten eingespart – das würde bei einer Hochrechnung auf ein Jahr gesehen etwa zwei Tonnen CO2 einsparen. Zum anderen können die Beschäftigten, die bisher noch nicht von Zuhause aus arbeiten können, dies nun auch flexibel und wohnortnah tun.“

Der erfolgreiche Pilotversuch und die positive Resonanz der Beschäftigten bestätige die Strategie, ergänzte Siegmar Nesch. „Wir planen daher den unternehmensweiten Roll-Out für die komplette AOK Baden-Württemberg für das vierte Quartal 2019.“
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