Dienstag, 28. Februar 2017


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ARA vergibt Qualitätspreis an Burgenland und Vorarlberg

Für hervorstechende Qualität in der getrennten Verpackungssammlung

(lifePR) (Wien, ) Die diesjährigen Preise für außergewöhnliche Qualität in der getrennten Verpackungssammlung gingen an das Burgenland und Vorarlberg. Die ARA Altstoff Recycling Austria AG übergab die Preise am 22. April bei der Österreichischen Abfallwirtschaftstagung in Eisenstadt für die beiden Bundesländer und würdigte damit ein besonders lobenswertes Engagement der kommunalen Partner und vor allem der KonsumentInnen.

"Ohne unsere Partner in den Ländern und Gemeinden wäre die Vorreiterrolle Österreichs bei der Verpackungssammlung undenkbar", würdigt ARA Vorstand Ing. Werner Knausz die Arbeit der Städte, Gemeinden und Abfallwirtschaftsverbände. "Der Erfolg spricht für sich. Erst kürzlich reihte eine europaweite Umfrage von Reader's Digest Österreich bei der Abfalltrennung an erster Stelle. Während im Durchschnitt 82 % der Europäerinnen und Europäer ihren Abfall trennen, erreicht dieser Wert in Österreich ungeschlagene 96 %!"

Burgenland mit der geringsten Fehlwurfquote

Das Burgenland erhielt den ARA Qualitätspreis 2010 aufgrund der Österreichweit geringsten Fehlwurfquote bei der Sammlung von Leichtverpackungen (Plastikflaschen und Kunststofffolien, Joghurtbecher, Kunststofftuben, Styropor, Holzsteigen etc.). Mit 12,5 % an Fehlwürfen liegt dieser Wert deutlich unter dem Durchschnitt von rund 19 %.

Eine geringe Fehlwurfquote ist nicht nur ein Zeichen informierter und engagierter Bürger, die ihren Abfall richtig trennen, sondern auch ein wesentlicher Kostenfaktor. Um die umweltfreundliche Verwertung sicherzustellen, müssen Fehlwürfe nämlich kostenintensiv aussortiert werden.

Höchste Pro-Kopf-CO2-Ersparnis durch Abfalltrennung in Vorarlberg

Die Sammlung und Verwertung von Verpackungen im ARA System trägt wesentlich dazu bei, dass klimaschädliche Treibhausgase eingespart werden - pro Jahr in Österreich rund 600.000 Tonnen CO2-Äquivalente. Am fleißigsten sind dabei die VorarlbergerInnen. Während der Österreich-Durchschnitt bei 71,2 kg pro Kopf und Jahr liegt, erreichten die VorarlbergerInnen durch ihr Sammelengagement den Spitzenwert von 92,2 kg CO2-Äquivalenten, die jede/r von ihnen der Umwelt ersparte.

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