Donnerstag, 18. Januar 2018


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"Schneller Bauen heißt mehr Schiene fürs Steuergeld"

Beschleunigungsstrategie von Bund und Deutscher Bahn: "Absolut vernünftig"

Berlin, (lifePR) - Die Beschleunigung bei Planung und Bau von Infrastrukturvorhaben im Schienennetz ist nach Einschätzung der Allianz pro Schiene „absolut vernünftig“. Die Strategie, die Bundesregierung und Deutsche Bahn am heutigen Dienstag vereinbart haben, „gibt Anlass zur Hoffnung, dass wir mit der gleichen Summe an Steuergeld künftig viel mehr Schiene realisieren können“, sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, am Dienstag in Berlin. Ein Fortschritt sei auch, dass der Bundestag und die Bürger in Zukunft frühzeitig mit den Planungsvarianten zur Trassenführung befasst werden, sagte Flege. „Erstmals sind bei Bauvorhaben im Schienennetz die Bürger und ihre direkten Vertreter von Anfang an mit einbezogen. Das ist ganz sicher ein Plus an Demokratie.“

Bundesregierung und Deutsche Bahn erhoffen sich von der sogenannten „Bedarfsplanumsetzungsvereinbarung“ eine Verkürzung der Projektzeiten von durchschnittlich ein bis zwei Jahren. Das verschlankte Regelwerk tritt zum 1. Januar 2018 in Kraft.

Weitere Informationen:

Das ändert sich im Detail durch die neue Bedarfsplanumsetzungsvereinbarung

Allianz pro Schiene e.V.

Die Allianz pro Schiene ist das Bündnis in Deutschland zur Förderung des umweltfreundlichen und sicheren Schienenverkehrs. In dem Bündnis haben sich 23 Non-Profit-Organisationen zusammengeschlossen: die Umweltverbände BUND, NABU, Deutsche Umwelthilfe und NaturFreunde Deutschlands, die Verbraucherverbände Pro Bahn, DBV und VCD, die Automobilclubs ACE und ACV, der Bundesverband CarSharing bcs, der Fahrradclub ADFC, die zwei Bahngewerkschaften EVG und GDL, die Konferenz für kirchliche Bahnhofsmission, die Eisenbahnverbände BDEF, BF Bahnen, FEANDC, VBB und VDEI sowie die Technische Hochschule Wildau, die TH Mittelhessen, die FH Aachen und die TU Berlin. Die Mitgliedsverbände vertreten mehr als 2,5 Millionen Einzelmitglieder. Unterstützt wird das Schienenbündnis von mehr als 130 Unternehmen der Bahnbranche mit insgesamt 30 Milliarden Euro Umsatz im Schienenverkehr.

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