Montag, 27. Februar 2017


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Fabienne Kohlmann - Unter zwei Minuten zum 800 Meter-Bronze

(lifePR) (Dieburg, ) Einen Paukenschlag setzte am Abend Fabienne Kohlmann (LMU München). Im Finale über 800 Meter bot die Süddeutsche eine Leistung, die sie wohl nicht vergessen wird. Mit 1:59.54 Minuten blieb sie unter der in Deutschland lange nicht geknackten Marke von zwei Minuten. Diese persönliche Bestleistung reichte nicht nur zum Universiade-Edelmetall, sondern bedeutete zugleich die WM-Qualifikation. Anna Maiwald liegt nach der Hälfte im Mehrkampf auf Zwischenrang zwei.

Im Ziel hielt sich Fabienne Kohlmann ungläubig die Hände vor das strahlende Gesicht. Mt einer enorm starken Laufzeit unter zwei Minuten gewann die Psychologie-Studentin Universiade-Bronze. Trotz schwülheißer Temperaturen zauberte sie zusammen mit ihren Mitläuferinnen einen Wahnsinns-Lauf auf die Tartanbahn von Gwangju. Der Universiade-Ausflug, der am Mittwoch mit der Qualifikation begann, wurde zur echten Erfolgsstory. Von Lauf zu Lauf steigerte sich die 25-Jährige und krönte die Leistung mit einer Top-Zeit. Siegerin wurde Angela Petty aus Neuseeland (1:59.06 Minuten) vor der Jamaikanerin Kadine Simoya, die beide ebenfalls persönliche Bestzeit liefen.

Weniger Glück hatte Ruth Spelmeyer (Uni Hildesheim) über die 400 Meter. Die 24-Jährige lief zwar persönliche Bestleistung, verpasste aber um Zentimeter Edelmetall. Sechs Hundertstel fehlten der Psychologiestudentin zu einem Podestplatz. Aus der letzten Kurve noch an Position fünf, holte sie im Schlussspurt auf und fing fast noch die Chinesin Huhizen Yang ab, die Dritte wurde. Belohnt wurde sie für die couragierte Leistung jedoch nicht.

In den anderen beiden Finals über die 400 Meter Hürden und die 100 Meter Hürden gab es für Christiane Klopsch (Uni Frankfurt) und Eva Strogies (DHfPG Saarbrücken) noch einen vierten und einen fünften Platz.

Auch im Siebenkampf der Frauen ging heute eine deutsche Studentin an den Start. Die 100 Meter Hürden stellten für Anna Maiwald (Uni Köln) am Morgen den Auftakt in den Wettbewerb dar. Mit 13.75 Sekunden wurde sie Drittschnellste über diese Distanz hinter Chari Hawkins (USA) und Salcia Slack (Jamaika). Der zweite Wettbewerb, der Hochsprung, lief für die Studentin der Rehabilitationswissenschaft nicht ganz nach Plan. Bei ihren übersprungenen 1,68 Metern blieb die Kölnerin sechs Zentimeter unter ihrer persönlichen Bestleistung. Im anschließenden Kugelstoßen zeigte die Kölnerin dann mit Platz drei auf 13,39 Meter eine ordentliche Leistung. Den Tag beschloss Maiwald noch einmal mit einer Bestzeit über die 200 Meter. Mit 24,14 Sekunden lief sie der Konkurrenz davon. So liegt sie vor dem morgigen Schlusstag auf Platz zwei in der Gesamtwertung. 69 Punkte trennt sie von der führenden Neuseeländerin Veronica Torr.

Die Weltspiele der Studierenden sind mittlerweile zur größten Multisportveranstaltung der Welt nach den Olympischen Spielen geworden. An der 28. Sommer-Universiade 2015 in Gwangju nehmen insgesamt rund 13.000 Studierende aus über 150 Nationen teil. Für Deutschland wurden vom Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) rund 120 studierende Spitzensportlerinnen und -sportler nominiert. Diese gehen in den 13 Sportarten Badminton, Basketball, Bogenschießen, Fechten, Gerätturnen, Judo, Leichtathletik, Rudern, Sportschießen, Schwimmen, Taekwondo, Tischtennis und Wasserspringen an den Start. Die vom Hochschulsport-Weltverband, der Fédération Internationale du Sport Universitaire (FISU), seit 1959 ausgetragenen Weltspiele der Studierenden sind live auf Eurosport und Eurosport2 zu verfolgen.

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