Dienstag, 21. November 2017


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Bronze für Selina Jörg

Dieburg, (lifePR) - Snowboarderin Selina Jörg (HS Ansbach) hat im Parallelslalom der Frauen Bronze gewonnen. Die Deutsche setzte sich im kleinen Finale mit 0,34 Sekunden gegen ihre Kontrahentin Patrizia Kummer aus der Schweiz durch. Für Jörg war es, nach der Goldmedaille von 2011, das zweite Edelmetall bei einer Universiade.

Am Ende strahlte Selina Jörg. Die Deutsche gewann beim Parallelslalom der Snowboarderinnen bei der diesjährigen Winter-Universiade im italienischen Trentino die Bronzemedaille. Dabei musste Jörg, die an der Hochschule Ansbach studiert, im entscheidenden zweiten Lauf im kleinen Finale 0,38 Sekunden auf ihre Konkurrentin aus der Schweiz gutmachen. Dies schaffte die Deutsche mit einer tadellosen Fahrt durch den Kurs am Monte Bondone. "Ich bin froh, dass ich es auf den dritten Platz geschafft habe, denn so ein kleines Finale ist ja immer eine Zitterpartie", freute sich Jörg. Mit der Bronzemedaille sicherte sich die Studentin des Fachbereichs International Management ihre insgesamt zweite Medaille bei einer Universiade. Vor zwei Jahren gewann Jörg in Erzurum (Türkei) den Universiade-Titel. "In der Türkei war ich ja die ganze Zeit dabei und habe mir verschiedene Sportveranstaltungen angeschaut. Das war jetzt leider nicht möglich. Aber trotzdem war hier alles super organisiert und es ist ein Traum, hier zu fahren", erklärte die Snowboarderin, die im Februar an den Olympischen Spielen im russischen Sotschi teilnehmen will.

Anke Karstens wird Fünfte

Bitter war das Ausscheiden für Anke Karstens (FU Hagen). Im Viertelfinale traf sie auf ihre Mannschaftskollegin Jörg. Dabei zeigte Karstens einen guten ersten Lauf. Mit 1,50 Sekunden Vorsprung ging die Psychologiestudentin in den entscheidenden zweiten Durchgang. Dort war Selina Jörg allerdings zu stark. Nach einer guten Qualifikation und einem ungefährdeten Sieg im Achtelfinale, endete die Universiade für Anke Karstens somit in der Runde der besten acht Starterinnen. Auf Grund ihrer hervorragenden Zeit von 1:31.03 Minuten in der Qualifikation belegte Karstens den fünften Platz in der Gesamtwertung.

Bei den Männern schaffte Maximilian Köpf (FU Hagen) den Sprung in die Finalrunde. Als 15. der Qualifikation traf er im Achtelfinale auf den Koreaner Sang-Kyum Kim. Dieser hatte sich mit der zweitbesten Zeit für die Runde der letzten 16 Starter qualifiziert. Im ersten Durchgang zeigte Köpf eine beeindruckende Leistung und distanzierte den favorisierten Koreaner um 0,34 Sekunden. Doch im zweiten Lauf zeigte der Asiate seine Stärken und gewann das Achtelfinale schlussendlich mit 0,48 Sekunden Vorsprung.

Dominik Stehle überzeugt im Slalom

Bei seinem einzigen Wettkampf bei dieser Winter-Universiade, stellte Skifahrer Dominik Stehle (HS Ansbach) sein Können im Slalom unter Beweis. In einem starken Fahrerfeld fuhr der Deutsche im ersten Durchgang auf den fünften Platz. Mit 0:45.63 Minuten ließ Stehle dabei einige Weltcup-Fahrer hinter sich. Unter Flutlicht versuchte der zweifache Deutsche Meister, seine Platzierung noch zu verbessern. Stehle begann furios und baute seinen Vorsprung weiter aus. Doch der Student des Fachbereichs International Management verlor auf dem Flachstück der Strecke an Zeit. Am Ende blieb für den Deutschen ein hervorragender sechster Platz. Gold ging an Joonas Rasanen aus Finnland.

Deutsche Langläufer auf dem zwölften Platz

Die deutschen Langläufer haben in der Staffel über vier mal zehn Kilometer einen guten zwölften Platz belegt. Toni Escher (University of Alaska) und Manuel Sieber (HS Furtwangen) begannen für das deutsche Team in der klassischen Technik. Andreas Weißhäupl (Uni Passau) übernahm als dritter Läufer und absolvierte seine zehn Kilometer in der freien Technik. Den Schluss bildete Lukas Ebner (HS Zwickau), der nach zehn Kilometern den guten zwölften Rang der deutschen Mannschaft ins Ziel brachte. Gold ging in einem spannenden Schlussprint an das Team aus Kasachstan, vor den favorisierten Russen und der Mannschaft aus Finnland.

Schon in der Vorrunde war der Wettkampf über 500 Meter für die deutschen Aktiven im Short-Track beendet. Jonas Kaufmann-Ludwig (TU Dresden) erwischte einen guten Start. Doch in der zweiten Runde hatte er mit seinem Konkurrenten aus Polen Kontakt. Dieser führte zu einer Verformung der Laufschiene des Schlittschuhs. Pech für den Deutschen. Am Ende, stand der vierte Platz im elften Vorlauf zu buche. Auch Efthimia Papakonstante (TU Dresden) schaffte den Sprung in die Finalläufe nicht. Die Deutsche wurde im achten Vorlauf Dritte und schied somit leider aus.

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