Baden, Faulenzen - und ab und zu eine Leckerei: Kleines Fischotter-Weibchen im Kölner Zoo geboren

(lifePR) ( Köln, )
Keine Frage – dieser Neuzugang hat das Potenzial, zum Herbstferienstar im Kölner Zoo zu werden. Denn das kürzlich hier geborene Fischotterjungtier liebt das, was alle Kinder lieben: Baden, Faulenzen und sich ab und zu mit einer Leckerei verwöhnen lassen. Mutter des noch namenlosen weiblichen Jungtiers ist die vierjährige „Nikola“. Sie kam im vergangenen Jahr aus dem Zoo Nikolaev in der Ukraine nach Köln. „Nikola“ kümmert sich gut um ihr Jungtier, das quirlig und verspielt ist.

Die Biologie der Fischotter

Eurasische Fischotter (Lutra lutra lutra) sind wasserlebende Marder. Sie erreichen eine Körperlänge von 70 bis 80 Zentimetern. Ihre Schwanzlänge beträgt gut 40 Zentimeter. Die Schulterhöhe liegt bei rund 30 Zentimetern. Fischotter können maximal bis zu 14 Kilogramm schwer werden. Weibchen bleiben dabei kleiner und leichter als Männchen. Ihr langer und kräftiger Schwanz ist spitz zulaufend und völlig behaart. Er dient als Steuerungsorgan an Land wie auch im Wasser. Der Körper ist lang gestreckt und mit kurzen, aber kräftigen Beinen versehen. Die Füße enden in Zehen mit deutlich ausgeprägten Schwimmhäuten. An der Oberlippe der Schnauze befinden sich Tasthaare: Diese sind ein wichtiges Orientierungsorgan bei den häufigen Tauchgängen.

Die Anlage in Köln ist natürlichen Habitaten nachempfunden

Die Anlage der Fischotter im Kölner Zoo befindet sich unweit des Haupteingangs. Sie wurde 1996 neu gestaltet. Das Gehege zeigt einen der Natur nachempfundenen Bachabschnitt. Über große Glasscheiben können Kinder und Rollstuhlfahrer sehr gut Einsicht nehmen und die lebendigen Fischotter beobachten. Die natürlichen Habitate sind klares, sauberes und fischreiches Wasser mit vegetationsreichen Ufern, ähnlich wie es im Kölner Zoo nachgebildet worden ist. Solche Habitate sind allerdings selten geworden, worunter der Bestand in der Natur zu leiden hatte. Fischotter sind in weiten Teilen Europas verbreitet. Auch im Nahen Osten, dem Kaukasus, Nordindien, Teilen des Himalaya, China, Japan, Sumatra, Nordafrika, Japan und Java ist er mit insgesamt 15 Unterarten vertreten. Größere Bestände gibt es noch in Tschechien, im Osten Deutschlands, im Bayerischen Wald und in Polen.
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