Die meisten Wohnungen kosten zwischen 300.000 und 599.000 Euro

Neueste München-Zahlen veröffentlicht

(lifePR) ( München, )
Rund 1.500 Wohnungen wurden in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres in München verkauft. Die meisten davon lagen preislich zwischen 300.000 Euro und 599.000 Euro. Das zeigt die aktuelle Analyse des Gutachterausschusses, dem auch Thomas Aigner seit vielen Jahren angehört. Insgesamt wurden im Januar und Februar 2021 mit dem Verkauf von Wohnungen, Häusern, Gewerbeobjekten und Bauland rund 1,6 Mrd. Euro und damit 14 % mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres umgesetzt. Die Kauffälle stiegen um 18 % auf rund 1.735.

Der Münchner Immobilienmarkt zeigt sich von den Turbulenzen der Corona-Pandemie bislang unbeeindruckt. Zwar gingen im Gesamtjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr sowohl die Vertragszahlen leicht um 5 % als auch der Geldumsatz um 18 % auf 13,9 Mrd. Euro zurück – doch 2021 begann stärker als das Corona-Jahr 2020. In allen drei Objektkategorien Wohnungs- und Teileigentum, unbebaute Grundstücke bzw. Bauland und bebaute Grundstücke lässt sich ein erhöhtes Transaktionsgeschehen ausmachen. Die Anzahl der Kaufverträge stieg im Segment Wohnungs- und Teileigentum von rund 1.300 im Januar und Februar 2020 auf 1.500 in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres. Gleichzeitig erhöhte sich auch die Vertragszahl im Bereich unbebaute Grundstücke um 45, von 20 auf 65, während die Kaufvertragsanzahl bei den bebauten Grundstücken von 150 auf 170 anstieg.

Wohnungen als Umsatzbringer

In Großstädten wie München wohnen die Menschen naturgemäß vor allem in Wohnungen. Aufgrund dessen ist in diesem Marktsegment stets die größte Bewegung zu verzeichnen. So macht der Wohnungs- und Teileigentumsmarkt – bei dem auch die Preise für mitverkaufte Garagen oder andere PKW-Stellplätze berücksichtigt werden – mit 86 % nicht nur den Mammutteil bei der Gesamtzahl aller Kaufverträge zwischen Januar und Februar 2021 aus, sondern auch beim Geldumsatz: 58 % entfallen alleine auf diese Objektkategorie. Das entspricht rund 930 Mio. Euro. Der Rest verteilt sich auf die Segmente bebaute Grundstücke mit etwa 500 Mio. Euro (32 %) bzw. Bauland mit rund 165 Mio. (10 %).

Von den rund 1.500 verkauften Wohnungen lagen mit 530 (das entspricht 35 %) die meisten im Preisbereich zwischen 300.000 Euro und 599.000 Euro. Am zweithäufigsten wechselten Wohnungen bis 299.000 Euro den Besitzer (370 Kauffälle, rund 25 %), gefolgt von 350 Objekten im Preisbereich zwischen 600.000 Euro bis 899.000 Euro (23 %). Wohnungen ab 900.000 Euro wurden in den ersten beiden Monaten etwa 250 Mal verkauft (17 %).

„Das bedeutet: Von 1.500 verkauften Wohnungen lagen 1.250, also 83 %, unter 900.000 Euro. Das ist insofern spannend, da man ja durch die ganze Berichterstattung über Immobilienpreise in München rein vom Gefühl her von deutlich weniger ausgehen würde“, kommentiert Thomas Aigner, Geschäftsführer der Aigner Immobilien GmbH und Mitglied im Gutachterausschuss, diese Zahlen.

Auf die weitere Marktentwicklung im Jahr 2021 blickt der Immobilienexperte optimistisch: „Wir merken eine insgesamt gestiegene Verkaufsbereitschaft im gesamten Großraum München. Im vergangenen Jahr hatte so mancher Eigentümer aufgrund der unsicheren Situation einen erhöhten Beratungsbedarf. Wer nicht unbedingt verkauften musste, wollte sich die Preisentwicklung erst eine Weile anschauen. Das hat sich wieder eingependelt, und viele nutzen jetzt ihre guten Verkaufschancen.“
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.