ADALUS - Plattform und Netzwerk für Absolventinnen und Absolventen aus dem Agrarbereich

(lifePR) ( Posieux, )
«Das Nutztier verbindet» lautete das Motto, unter dem sich junge Forschende, Studierende und Berufsleute an der 8. Adalus-Tagung austauschten und vernetzten.

Adalus, das Agrar- und Veterinärnetzwerk Bern-Freiburg, hat zum Ziel, die Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen zu intensivieren und mit gemeinsamen Aktivitäten den Wissensaustausch zu fördern.

Von Nutztierfragen über Wirtschaftlichkeit bis zur Käseherstellung

Über 100 Teilnehmende fanden sich am 08.11.2018 am Landwirtschaftlichen Institut des Kantons Freiburg in Grangeneuve (LIG) ein, um die spannenden Vorträge von Studierenden, Doktorierenden und Absolventen der beteiligten Ausbildungs- und Forschungsstätten zu hören. Die Themen stammten aus sämtlichen Bereichen der Land- und Ernährungswirtschaft und wurden durch informative Poster ergänzt. Die Absolventen bearbeiteten Fragestellungen aus den Bereichen der Nutztierhaltung, -genetik und -physiologie, der Betriebsentwicklung und Arbeitswirtschaftlichkeit landwirtschaftlicher Betriebe, Vermarktungsmöglichkeiten für Obst aus Anbau mit reduziertem Pestizideinsatz sowie der Bildung von Aromen im Käse.  

Hohe Qualität der Referate und Poster

Das Highlight der Veranstaltung war die Verleihung des Vortrags- und Posterpreises, vergeben durch das Leitungsgremium Adalus, das sich aus Vertretern der fünf Ausbildungsstätten zusammensetzte. Die Jury beriet über die Qualität und Aussagekraft der vorgestellten Arbeiten.

Den Preis für den besten Vortrag erhielt Ursula Ruch von der Inforama Rütti, die ihre Abschlussarbeit zur Agro-Technikerin HF zum Thema «Drohneneinsatz zur Arbeitserleichterung in der Alpwirtschaft» vorstellte. Frau Ruch führte eine Umfrage unter Landwirten mit Sömmerungsbetrieben über die Akzeptanz des Drohneneinsatzes durch und erfragte mögliche Einsatzgebiete. Eine grosse Hilfe können Drohnen bei der Kontrolle von Brunnen und Tränken auf den Alpweiden leisten. Die Landwirte haben so eine gute Möglichkeit, schnell die an vielen verschiedenen Orten verteilten Tränkebecken zu kontrollieren ohne dass sie jede einzelne zu Fuss aufsuchen müssen. Frau Ruch wies jedoch in ihrem Vortrag auch darauf hin, dass vor allem bei dem ersten Einsatz der Drohne in der Nähe der Tiere Vorsicht geboten sei, da man die Herden erst an den Fremdkörper in der Luft und das von ihm ausgehende unbekannte Geräusch, gewöhnen müsse.

Über den Posterpreis dürfen sich dieses Jahr gleich zwei junge Forscher freuen.

Albert Fässler, Bachelorabsolvent der BFH/HAFL, konnte mit seinem Poster «Has im Gras – Konzeption eines mobilen Freilandhaltungssystems für Mastkaninchen auf Bio-Betrieben» die Jury überzeugen. In seiner Arbeit bearbeitete Herr Fässler eine in höchstem Masse tierschutzrelevante Fragestellung unter Berücksichtigung der Faktoren Innovation und Wirtschaftlichkeit seines Konzepts.

Dass das Nutztier verschiedene Disziplinen im Landwirtschafts- und Ernährungssektor verbindet, bewies Kotchanoot Srikham von der Fachhochschule Nordwestschweiz, die ihren Bachelorabschluss im Fach Molecular Life Sciences abgeschlossen hat. Sie evaluierte in ihrer Arbeit «Selektion von proteolytisch aktiven Stämmen innerhalb der Leuconostoc spp.» ein Schnellverfahren zur Käsereifung und der Aromabildung. Sie konnte zeigen, dass tatsächlich die Möglichkeit besteht, den Reifungsprozess unter Verwendung bestimmter Starterkulturen zu beschleunigen.

Herzliche Gratulation an die Gewinner.

Hintergrundinfos zur Adalus-Tagung

Die jährlich stattfindende Adalus-Tagung wird abwechselnd von den beteiligten Institutionen Agroscope, Vetsuisse Bern, Inforama Rütti, HAFL/BFH und dem Landwirtschaftlichen Institut des Kantons Freiburg (LIG) durchgeführt.

Die Organisation der Veranstaltung oblag in diesem Jahr Agroscope.

Die Abstracts zu den Präsentationen sind auf der Adalus-Website abrufbar.

Website: www.adalus.ch
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