Donnerstag, 23. November 2017


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Der Potsdamer Arbeitsmarkt im April

Weiter im Aufwind: 8,1% Arbeitslosigkeit im Bezirk

Potsdam, (lifePR) - Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Potsdam ist im April weiter zurück gegangen. 30.800 Menschen waren von Arbeitslosigkeit betroffen, 1.156 weniger als im März und 1.325 weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote lag bei 8,1 Prozent (-0,3 Prozent zum Vormonat und -0,4 Prozent zum April 2011).
"Der Potsdamer Arbeitsmarkt bleibt weiter im Aufwind", freut sich Manfred Pollnow, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Potsdam. "Das Schöne ist, dass mittlerweile alle Altersgruppen profitieren - auch die Über-50-Jährigen. Im Vergleich zum April letzten Jahres ist deren Arbeitslosigkeit sogar um 0,7 Prozent zurück gegangen."

Die Arbeitslosigkeit im Detail
6.141 Menschen meldeten sich im April arbeitslos. Dies waren 652 weniger als im März und 1.043 weniger als im Vorjahresmonat.
7.275 Personen konnten im April ihre Arbeitslosigkeit beenden. Dies waren 665 weniger als im März und 1.951 weniger als im April 2011. Davon fanden 3.117 einen neuen Arbeitsplatz am ersten Arbeitsmarkt. 1.390 begannen eine Ausbildung oder Qualifizierung.

8.670 Personen wurden im April von der Agentur für Arbeit Potsdam betreut, 914 weniger als im März und 581 weniger als vor Jahresfrist. Die Jobcenter im Bezirk waren für 22.130 Arbeitslose verantwortlich, 242 weniger als im März und 744 weniger als im April 2011.

Der Stellenmarkt
4.687 Stellen waren im April offen, 260 mehr als im März und 1.333 mehr als im April 2011. Neu gemeldet wurden im April 1.826 Stellen. Seit Jahresbeginn waren dies 6.789 und damit 6,1 Prozent mehr als im selben Zeitraum 2011.

Sehr hoch ist die Nachfrage derzeit etwa im gewerblich-technischen Bereich nach Elektrikern, Anlagenmechanikern, IT-Fachleuten, Bauzeichnern und Architekten. Darüber hinaus werden hoch spezialisierte Fachkräfte gesucht, wie zum Beispiel Ingenieure für Laseroptik oder technische Einkäufer für spezielle Elektronikbauteile.

Saisonbedingt benötigt das Hotel- und Gaststättenwesen viele Arbeitskräfte. Gute Chancen bestehen auch im Bauhaupt- und Baunebengewerbe.

Gesucht werden außerdem Kraftfahrer, Rechtsanwaltsfachangestellte, Call-Center-Agenten mit Fremdsprachenkenntnissen und Gebäudereiniger.
Auch das Gesundheitswesen meldet viele offene Stellen.

Arbeitsmarktpolitische Instrumente
Der Einsatz arbeitsmarktpolitischer Instrumente beendete oder verhinderte die Arbeitslosigkeit vieler Menschen. Insgesamt wurden 5.642 Teilnehmer gefördert (-62 zum Vormonat und -3.331 zum Vorjahr). 1.454 Personen fanden im Berichtsmonat durch Arbeitsgelegenheiten eine vorübergehende Beschäftigung. Das waren 124 Teilnehmer mehr als im Vormonat und 1.030 weniger als vor einem Jahr.

Für 1.196 Personen wurden Eingliederungszuschüsse zur Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung gezahlt. Mitte des Monats wurden 826 Existenzgründer finanziell unterstützt. 1.412 Personen profitierten im April zudem von Qualifizierungsmaßnahmen.

Der Ausbildungsmarkt
Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober haben sich 2.661 ausbildungsinteressierte Jugendliche bei der Berufsberatung gemeldet, 152 mehr als im gleichen Zeitraum des vorangegangenen Beratungsjahres. 1.619 Bewerber suchten Mitte April weiterhin nach einer Lehrstelle, 7 mehr als im April 2011.

Auf der anderen Seite wurden im gleichen Zeitraum 3.108 regionale Ausbildungsplätze gemeldet, 200 mehr als ein Jahr zuvor. 2.114 Angebote für den Ausbildungsstart im Herbst 2012 sind weiter zu haben.

Damit fielen Mitte April 1,31 vakante Lehrstellen auf einen unversorgten Bewerber.

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