Montag, 23. Oktober 2017


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Berufsbegleitende Ausbildung in der Altenpflege

Potsdam, (lifePR) - Durch das Programm WeGebAU kann die Agentur für Arbeit die berufliche Weiterbildung von geringqualifizierten Beschäftigten in Unternehmen sehr facettenreich unterstützen und fördern. Berufsbegleitend kann beispielsweise ein anerkannter Ausbildungsabschluss erworben werden. Dabei werden sowohl der anteilige Lohn als auch die Weiterbildungskosten übernommen. Speziell für Unternehmen in der Gesundheitsbranche, in der sich in der Potsdamer Region aus demographischen Gründen ein deutlicher Fachkräftemangel abzeichnet, wird diese Option immer interessanter.

Die Seniorenresidenz der gemeinnützigen Procurand GmbH & Co. KG aA in Dahme nutzt WeGebAU längst. Derzeit werden fünf Hilfskräfte berufsbegleitend zu examinierten Altenpflegern. "Diese Personalentscheidung war für die Zukunft unseres Hauses eine ganz wichtige", unterstreicht Einrichtungsleiterin Gabriele Henkel. Vier Jahre dauert die Qualifizierung. "Als ich in der Belegschaft dafür geworben habe, war die Bereitschaft unter den Hilfskräften sofort sehr groß. Dieses Angebot bedeutet perspektivisch nicht nur ein qualifizierteres Arbeitsfeld und ein höheres Gehalt, die Mitarbeiter empfinden es auch als Wertschätzung. Ich weiß wiederum um die Zuverlässigkeit der bewährten Kollegen", skizziert sie die Vorteile für beide Seiten.

Zwei Männer und drei Frauen zwischen Anfang 30 und Anfang 40 befinden sich derzeit im ersten Lehrjahr. Sie sind für 35 Wochenstunden angestellt. An drei Tagen arbeiten sie in Dahme, an zwei Tagen fahren sie zur theoretischen Ausbildung nach Beelitz-Heilstätten. Man müsse die berufsbegleitende Ausbildung natürlich gut planen, so Henkel, "aber es ist organisatorisch machbar. Schließlich stehen die Wohnbereichsleiter und die Teams dahinter und unterstützen die fünf Mitarbeiter. Und die Kollegen und die Bewohner profitieren auch - schließlich bringen sie Woche für Woche neue Impulse aus Beelitz mit", argumentiert sie und weist darauf hin, dass bereits ab kommenden Herbst die nächste Kollegin auf diesem Weg zur Fachkraft werden soll.

Wichtig: Gerade bei anerkannten Berufsabschlüssen sind feste Termine zu beachten. So beginnen die Ausbildungen für examinierte Altenpfleger nur zwei Mal jährlich: im Oktober und im April. Pflegeeinrichtungen, die angestellten Helferinnen und Helfern, wie die gemeinnützige Procurand GmbH & Co. KG aA, berufsbegleitend eine Ausbildung zur examinierten Fachkraft ermöglichen möchten und dabei den nächstmöglichen Termin in diesem Oktober im Auge haben, sollten das ihrem Arbeitgeberservice am Betriebssitz bis Ende Juni mitteilen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die firmeninternen Vorkehrungen, die Eignungsprüfung des Bewerbers und die Prüfung der Verkürzungsmöglichkeiten durch das Landesamt für Soziales und Versorgung pünktlich vollzogen sind.

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