Dienstag, 21. November 2017


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Ausbildungschancen für Jugendliche noch nie so günstig - Besetzung der Ausbildungsstellen immer schwieriger

München, (lifePR) - "Die Bilanz zum Abschluss des Berichtsjahres 2013/2014 zeigt, dass die Chancen für ausbildungsreife Jugendliche in unserer Region noch nie so günstig waren. Die Münchner Betriebe setzen stark auf den Nachwuchs, um sich Fachkräfte zu sichern und Jugendliche, die noch nicht ausbildungsreif sind werden fit für eine Ausbildung gemacht. Dabei kooperieren Schulen, Wirtschaft, Eltern und Agentur eng miteinander, um die unbesetzten Ausbildungsstellen nicht weiter ansteigen zu lassen. Dafür muss es uns auch gelingen, die Anzahl der Jugendlichen, die erst über Umwege in Ausbildung gebracht werden, zu reduzieren", betont Harald Neubauer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit München.

Der Agentur für Arbeit München wurden vom 01. Oktober 2013 bis zum 30. September 2014 11.732 Ausbildungsstellen gemeldet, das waren 255 oder 2,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Jahr zuvor konnte die Arbeitsagentur 11.987 gemeldete Stellen verzeichnen.

Exakt 6.757 Bewerber suchten über die Agentur für Arbeit eine Lehrstelle, das waren 165 bzw. 2,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Unter den betreuten Jugendlichen hatten 37,0 Prozent einen ausländischen Pass. 36,0 Prozent der Bewerberinnen und Bewerber verfügten über einen Hauptschulabschluss, 34,5 Prozent über einen Realschulabschluss, 22,4 Prozent über die (Fach-) Hochschulreife und 0,8 Prozent hatten keinen Schulabschluss.

Zum Ende des Berichtsjahres am 30. September waren noch 1.553 Ausbildungsstellen unbesetzt, 217 mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der unversorgten Bewerber ist mit 177 zwar sehr gering, dennoch stehen sie im Fokus der Bemühungen in den nächsten Wochen.

Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen: 1.553
Zahl der unversorgten Bewerber: 177

"Etwas nachdenklich stimmt uns, dass zwischenzeitlich einige Betriebe ihre offenen Lehrstellen nicht mehr erfolgreich besetzen können und ihr Engagement für eine Ausbildung einstellen. Oftmals gehen die Wünsche und Vorstellungen der Jugendlichen und der Arbeitgeber auseinander. Mir ist klar, dass die Unternehmen "den Premium-Bewerber" schlechthin möchten. Dies wird aber aufgrund der sinkenden Schülerzahlen immer schwieriger. Wir müssen uns deshalb ganz besonders einer Gruppe annehmen: die immer noch zu hohe Anzahl an Jugendlichen, die keine Ausbildungsreife besitzen - sei es wegen fehlender Schulabschlüsse oder mangelnder sozialer Kompetenzen. Gerade im Hinblick auf den ho-hen Bedarf an Fachkräften müssen wir alles daran setzen, auch diesen Jugendlichen den Weg in die Berufsausbildung zu ebnen", resümiert Neubauer abschließend.

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