Freitag, 17. November 2017


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Lexikon Berufswahl - Fortsetzung - heute von K bis P

In der heutigen Fortsetzung geht es um Begriffserklärungen wie Krankenversicherung oder Probezeit

Leipzig, (lifePR) - Noch sind Ferien und alle Schülerinnen und Schüler Leipzigs sind bei diesem Wetter am Cospudener oder Kulkwitzer See oder suchen sich woanders Abkühlung. Aber in wenigen Wochen beginnt das neue Schuljahr und für viele wird es das letzte Schuljahr vor dem Beginn der Berufsausbildung sein. Die einen werden eine Facharbeiterausbildung aufnehmen, andere gehen zum Studium und wieder andere machen ein freiwilliges Jahr oder gehen zum Bund.

"Die jungen Leute treten aus der Schulwelt in die Berufswelt. Das ist ein großer Schritt und mit vielem bisher Unbekanntem verbunden. Wer weiß schon gleich auf Anhieb was der Bundesfreiwilligendienst ist oder ob auf dem Berufswahlfahrplan Abfahrtszeiten von Zügen stehen? Auf alle diese Fragen gibt die Internetseite der Bundesagentur für Arbeit zur beruflichen Orientierung www.planet-beruf.de Antworten", wirbt der Sprecher der Agentur für Arbeit Leipzig Hermann Leistner.

Um das Lexikon dieser Internetseite vorzustellen hier alles das, was unter K bis P dort steht. In der nächsten Presseinformation, der letzten Ausgabe des Lexikon geht es von Q bis Z.

K
Krankenversicherung

Als Auzbi musst du eine Krankenversicherung haben. Zu welcher Krankenkasse du gehst, ist nicht vorgeschrieben. Um eine Entscheidung zu treffen, informierst du dich am besten über die Höhe der monatlichen Kosten aber auch über die Leistungen, die dir im Krankheitsfall zustehen.

Krankmeldung / Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Wenn du krank bist und nicht zur Arbeit gehen kannst, musst du noch am selben Tag im Betrieb Bescheid sagen. Wenn die Erkrankung länger als drei Tage dauert, brauchst du ein Attest deiner Ärztin oder deines Arztes. Achte darauf, zu welchem Zeitpunkt dein Betrieb die Vorlage dieser Bescheiningung erwartet und richte dich danach.

KURSNET

Das KURSNET ist ein Portal für die berufliche Aus- und Weiterbildung, in dem du dich über schulische Ausbildungswege informieren kannst.

L
Die elektronische Lohnsteuerkarte

Ein bestimmter Steueranteil wird von deiner Ausbildungsvergütung abgezogen. Um ihn zu berechnen, gab es bisher die Lohnsteuerkarte. Ab dem Jahr 2013 wird die Karte durch ein elektronisches Verfahren ersetzt. Wenn du im Übergangsjahr 2012 deine Ausbildung beginnst und damit zum ersten Mal berufstätig bist, musst du deinem Arbeitgeber diese Angaben machen:

- deine Steueridentifikationsnummer (mehr darüber erfährst du auf steuerliches-info-center.de),
- dein Geburtsdatum,
- unter Umständen deine Religionszugehörigkeit und
- eine schriftliche Bestätigung, dass die Ausbildung dein erstes Dienstverhältnis ist.

Ist die Ausbildung nicht dein erstes Dienstverhältnis, musst du bei deinem Finanzamt eine "Bescheinigung für den Lohnsteuerabzug 2012" beantragen.

M
Mobbing

Mobbing von Arbeitskolleg/innen oder Mitschüler/innen liegt vor, wenn du am Arbeitsplatz oder in der Schule belästigt, benachteiligt oder ständig geärgert wirst. In diesem Fall solltest du dir Hilfe suchen: entweder bei Lehrer/innen, beim Betriebsrat oder bei einer externen Einrichtung.

N
Nachtarbeit

Wenn du noch nicht 18 bist, darf dein Arbeitgeber dich nicht für Arbeiten zwischen 20 und 6 Uhr einteilen. Es gibt eine Ausnahme: Bei Schichtarbeit darfst du als Jugendlicher bis 23 Uhr arbeiten. Aber nur, wenn du am nächsten Tag nicht schon vor 9 Uhr in der Berufsschule Unterricht hast.

Nichtschülerprüfung

Als Nichtschülerprüfung wird die Prüfung für einen Schulabschluss bezeichnet, wenn der Prüfling vorher nicht am Unterricht teilgenommen hat. Sie müssen sich den Prüfungsstoff alleine beibringen. In manchen Fällen müssen diese Prüflinge mehr Prüfungen machen, als die Schüler/innen, weil ihnen die Jahresfortgangsnoten fehlen.

O
Öffentlicher Dienst

Alle Personen, die für Bund, Länder oder Gemeinden arbeiten, arbeiten im öffentlichen Dienst. Dort arbeiten nicht nur Beamt/innen, sondern auch Angestellte.

P
Personalakte

In der Personalakte werden Bewerbung, Vertrag, Tätigkeitsbeschreibungen und Ähnliches abgeheftet. Du darfst sie jederzeit einsehen, z.B. wenn du eine Abmahnung bekommen hast. Am besten mit einer Person deines Vertrauens, wie einem Mitglied der JAV oder des Betriebs- beziehungsweise Personalrates.

Polizeiliches Führungszeugnis

Einige Firmen fordern zu Beginn der Ausbildung ein polizeiliches Führungszeugnis. Das gibt es bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung.

Praktikum

Ein Praktikum (Mehrzahl: Praktika) eignet sich, um sich eine Arbeit genau anzuschauen, bevor man eine Berufswahl trifft. Meistens wird in einem Praktikum wenig oder gar nichts bezahlt.

Probezeit

In Arbeits- und Ausbildungsverträgen ist normalerweise eine Probezeit festgelegt. Eine Kündigung in der Probezeit ist ohne Angabe von Gründen und zu verkürzten Fristen möglich.

www.planet-beruf.de
www.abi.de
www.ich-bin-gut.de

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