Der Arbeitsmarkt in Hamm und im Kreis Unna zeigt schon eine deutliche Frühjahrsbelebung

(lifePR) ( Hamm, )
Der Arbeitsmarkt in Hamm

Die Entwicklung

Nach einem Anstieg der Arbeitslosigkeit in den ersten beiden Monaten des Jahres hat die Frühjahresbelebung den heimischen Arbeitsmarkt im März geprägt. Die Zahl der Arbeitslosen in der Stadt Hamm sank um genau 300 oder 3,6 Prozent auf 8.108. Die Arbeitslosenquote ging um 0,3 Punkte auf 8,9 Prozent zurück. Vor zwölf Monaten waren es noch 9,5 Prozent.

Arbeitslosenversicherung und Grundsicherung hatten im März parallele Entwicklungen: 1.624 Arbeitslose waren Ende des Monats bei der Arbeitsagentur gemeldet (118 oder 6,8 Prozent weniger als im Vormonat), 6.484 wurden durch das Kommunale Jobcenter betreut (182 oder 2,7 Prozent weniger als im Februar). Günstig war auch der Vorjahresvergleich in beiden Rechtskreisen: Bei der Arbeitsagentur waren 265 oder 14,0 Prozent weniger Erwerbslose als im März des letzten Jahres gemeldet, beim Jobcenter 231 oder 3,4 Prozent.

„Wir haben eine schon kräftige Frühjahresbelebung nach einem Winter, der den heimischen Arbeitsmarkt nicht zu sehr belastet hat. Im Vergleich zum Vorjahr hat die aktuelle Belebung im März erheblich mehr Dynamik“, beschreibt Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm, die Entwicklung auf dem Hammer Arbeitsmarkt. „Inzwischen sind es im Vorjahresvergleich 500 Arbeitslose in Hamm weniger. Besonders profitieren die Jüngeren, die sich als Fachkräfte nach ihrer Ausbildung vorübergehend arbeitslos gemeldet haben, denn sie haben die besten Chancen. Aus- und Weiterbildung sind Trumpf. Fachkräfte werden zum Teil händeringend gesucht, und dieser Trend wird in vielen Branchen noch zunehmen.“

Für den April rechnet der Agenturchef mit einer Fortsetzung der günstigen Entwicklung – mit leichten Einschränkungen wegen der Osterferien.

Unterbeschäftigung

Registrierte Arbeitslose und nicht arbeitslose, aber statistisch arbeitsuchende Menschen, die an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder kurzzeitig arbeitsunfähig sind, werden gemeinsam als Unterbeschäftigte bezeichnet. Die Zahl der Unterbeschäftigten weist vor allem die Wirkung von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen auf die Arbeitslosenstatistik nach. Im März sank die Unterbeschäftigung mit 11.600 Personen um 127. Vor genau einem Jahr waren es 379 mehr.

Zu- und Abgänge aus dem ersten Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt ist durch seine Zu- und Abgänge sehr dynamisch. Aus diesem Grund haben sie bei der Analyse der Entwicklung des Arbeitsmarktes eine besondere Bedeutung. Nach einer Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt meldeten sich im März 505 Personen neu arbeitslos, 16 weniger als im Februar. Zugleich waren es 86 Personen weniger (-14,6 Prozent) als vor zwölf Monaten. Gleichzeitig meldeten sich in der Stadt Hamm 459 Personen in Beschäftigung ab, 48 (+11,7 Prozent) mehr als im Vormonat und 25 oder 5,8 Prozent mehr als vor genau einem Jahr.

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen

Die Zahl der ausländischen Arbeitslosen ging im März deutlich zurück. Mit 2.754 waren es 116 oder 4,0 Prozent weniger als im Vormonat. In Relation zum Vorjahresmonat war dies sogar ein Rückgang um 412 Personen oder 13,0 Prozent. Die Gesamtzahl von Personen im Kontext von Fluchtmigration lag im Berichtsmonat bei 577 geflüchteten Menschen, 70 weniger als im Februar.

Bei den jungen Arbeitslosen gab es im Vormonatsvergleich einen Rückgang um 89 (-10,5 Prozent) auf 758 Jugendliche. Im März 2017 gab es hier 65 Arbeitslose mehr. Somit nahm die Jugend-arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich um 7,9 Prozent ab. Bei den Älteren war die aktuelle Veränderung im Ergebnis zum Monatsende leicht positiv. Mit 1.225 über 55-jährigen Arbeitslosen waren es fünf oder 0,4 Prozent weniger als im Februar. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verringerte sich ihre Zahl um 43 Personen (-3,4 Prozent).

Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen in Hamm sank aktuell mit 3.555 Personen um 77 (-2,1 Prozent). Im Vorjahresvergleich war dies sogar eine Reduzierung um 431 Personen (-10,8 Prozent). Bei den Arbeitslosen mit Schwerbehinderung gab es eine Abnahme. Ihre Zahl verringerte sich um 19 Personen (-3,0 Prozent) auf 625. Der Vorjahresvergleich war genauso.

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Die Zahl der Arbeitslosen mit Fluchthintergrund in der Stadt Hamm sank im März um 70 Personen auf jetzt 577. Somit haben aktuell 7,1 Prozent aller Arbeitslosen einen Kontext von Fluchtmigration. Weiterhin waren Syrer (275 Personen) und Iraker (99 Personen) die am häufigsten vertretenen Nationalitäten. 33 der arbeitslosen Geflüchteten kamen aus der Balkanregion. 359 der arbeitslosen Flüchtlinge (62,2 Prozent) in Hamm sind Männer. Als arbeitsuchend waren im März 1.203 geflüchtete Menschen gemeldet, 16 weniger als im Monat zuvor.

Die geflüchteten Menschen sind im Durchschnitt relativ jung. 111 Arbeitslose (19,2 Prozent) sind zwischen 15 und 25 Jahre alt, 197 Menschen (34,1 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre. Zwischen 35 und 45 Jahre alt sind 150 Menschen (26,0 Prozent).

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (Rechtskreis SGB III)

Arbeitslosigkeit

Ende März waren 1.624 Arbeitslose bei der Agentur für Arbeit Hamm gemeldet, 118 oder 6,8 Prozent weniger als im Vormonat. Gleichzeitig waren es 265 (-14,0 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Bei der Jugendarbeitslosigkeit (15 bis 25 Jahre) gab es im Berichtsmonat einen erfreulichen Rückgang um 22 (-10,1 Prozent) auf 196. Im Jahresvergleich waren es 67 junge Arbeitslose weniger (-25,5 Prozent). Die Zahl der Arbeitslosen, die das 55. Lebensjahr überschritten haben, blieb mit 448 gegenüber dem Vormonat unverändert. Im Vergleich zum Vorjahr waren es auch nur zwei Personen (0,4 Prozent) mehr. Bei den Langzeitarbeitslosen gab es im Bereich der Arbeitslosenversicherung mit 139 Personen nur einen Rückgang um eins oder 0,7 Prozent. In Relation zu März 2017 war es ein Zuwachs um 18 oder 14,9 Prozent. 381 Erwerbslose sind Migranten, 19 weniger als im Vormonat (-4,8 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr sind es 46 ausländische Arbeitslose weniger (-10,8 Prozent).

Arbeitskräftenachfrage

Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen ist im März um 93 Stellen (6,8 Prozent) auf 1.467 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 65 Stellen oder 4,6 Prozent mehr. Die Unternehmen meldeten im Berichtsmonat 431 neue Arbeitsstellen, vier mehr als im Februar (+0,9 Prozent), zugleich aber 101 oder 19,0 Prozent weniger als vor zwölf Monaten.

Entwicklung in der Grundsicherung (Beitrag des Kommunalen Jobcenters Hamm)

Im Kommunalen Jobcenter der Stadt Hamm waren im März 2018 insgesamt 6.484 Personen arbeitslos gemeldet. Damit verzeichnete das Jobcenter im Berichtsmonat einen Rückgang der Arbeitslosenzahl um 2,7 Prozent (-182 Personen) gegenüber dem Vormonat. Im Vorjahresvergleich sank die Arbeitslosigkeit um 3,4 Prozent (-231 Personen). Die Arbeitslosenquote im Rechtskreis des SGB II lag im März 2018 bei 7,1 Prozent, im März des Vorjahres registrierte das Kommunale Jobcenter noch eine Quote von 7,3 Prozent. Dies entspricht einem Rückgang von 0,2 Prozent.

Die Arbeitslosenzahl der im Kommunalen Jobcenter betreuten Männer und Frauen sank in unterschiedlicher Ausprägung. Bei den männlichen Arbeitslosen war im Berichtsmonat ein Rückgang um 2,2 Prozent (-75 Personen) zu verzeichnen. Der Rückgang bei der Arbeitslosigkeit von Frauen fiel im März stärker aus. Hier registrierte das Kommunale Jobcenter ein Minus von 3,4 Prozent (-107 Personen). Im Vergleich zum März 2017 war bei den Frauen ein Rückgang um 2,5 Prozent (-78 Personen) festzustellen, während die Zahl der arbeitslosen Männer gegenüber dem Vorjahr deutlicher sank, nämlich um 4,3 Prozent (-153 Personen).

Bezogen auf die Altersgruppen war im Berichtsmonat bei den jüngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren ebenfalls ein Rückgang um 10,7 Prozent (-67 Personen) im Vergleich zum Vormonat zu verzeichnen. Auch bei den lebensälteren Arbeitslosen ab 50 Jahren sank die Anzahl, nämlich insgesamt um 5,7 Prozent (-97 Personen).

Auch bei den arbeitslosen Ausländern im Bereich des SGB II verzeichnete das Kommunale Jobcenter im März 2018 einen Rückgang. Es wurden insgesamt 2.373 Arbeitslose ohne deutschen Pass gezählt, das sind 3,9 Prozent (-97 Personen) weniger als im März 2017. Der Vorjahresvergleich zeigt ebenfalls einen Rückgang in dieser Personengruppe, und zwar um 13,4 Prozent (-366 Personen).

Die Branchenexperten des Unternehmerservice registrierten im Berichtsmonat weiterhin Personalbedarf aus dem Bau- bzw. Baunebengewerbe sowie dem Garten- und Landschaftsbau. Auch der Handel und Personaldienstleister fragen weiterhin Personal an. Zudem sind die gemeldeten Bedarfe nach telefonischen Kundenberaterinnen und –beratern im März noch einmal gestiegen.

Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna

Die Entwicklung

Im Kreis Unna sank der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen um 346 Personen (-2,2 Prozent) auf 15.289. Im Vergleich zu März 2017 ging die Arbeitslosigkeit um 1.886 Personen (-11,0 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote beträgt im Berichtsmonat 7,3 Prozent. „Der Frühjahrsaufschwung hat im März noch einmal an Tempo gewonnen und dafür gesorgt, dass knapp 350 Menschen im Kreis Unna weniger arbeitslos waren als noch vor vier Wochen. Schaut man ein Jahr zurück, dann hat sich die Arbeitslosigkeit sogar um 11 Prozent reduziert, was ein immenser Erfolg für die Region ist“, kommentiert Thomas Helm den abgelaufenen Monat auf dem Arbeitsmarkt aus Sicht der Arbeitsagentur. Erwähnenswert sei für Helm, dass sich die Jobchancen in diesem Monat insbesondere für junge Menschen und Langzeitarbeitslose verbessert hätten: „Gut ausgebildete junge Menschen sind sehr gefragt und haben nach einer kurzen Phase der Übergangsarbeitslosigkeit nach Ausbildung oder Schule beste Chancen auf einen Arbeitsplatz. Dass auch Langzeitarbeitslose in den letzten Monaten stets von der guten Marktlage profitieren konnten, ist ein weiterer Beleg dafür, dass Kräfte händeringend gebraucht werden. Wer sich also weiterbildet, trägt maßgeblich dazu bei, seine Arbeitslosigkeit zu verkürzen“, so Helm.

Bis zu den Sommerferien geht der Agenturchef von einer Fortschreibung des bisherigen Trends sinkender Arbeitslosenzahlen aus.

Unterbeschäftigung

Personen, die an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnehmen oder sich in einer kurzfristigen Arbeitsunfähigkeit befinden, zählen in der Regel als unterbeschäftigt. Im aktuellen Berichtsmonat wurden insgesamt 21.280 Unterbeschäftigte im Kreis gezählt – das sind 423 Personen (-1,9 Prozent) weniger als im Monat zuvor. Im Vorjahr waren noch 1.746 Personen (+7,6 Prozent) mehr unterbeschäftigt. Die aktuelle Unterbeschäftigungsquote liegt bei 10,0 Prozent.

Zu- und Abgänge auf dem ersten Arbeitsmarkt

Durch die Zu- und Abgänge in bzw. aus der Arbeitslosigkeit kommt es zu einer erheblichen Fluktuation. Besonders die Veränderungen, die mit dem ersten Arbeitsmarkt zusammenhängen, lassen Rückschlüsse auf betriebliche Veränderungen zu. Im Berichtsmonat meldeten sich 1.028 Personen aus Erwerbstätigkeit neu oder erneut arbeitslos. Im Vergleich zum Vormonat waren das 60 Personen (-5,5 Prozent) weniger. Im Vergleich zu März 2017 waren es 34 Personen (-3,2 Prozent) weniger. Gleichzeitig beendeten im Berichtsmonat 962 Personen ihre Arbeitslosigkeit zu Gunsten einer Erwerbstätigkeit und damit 29 mehr als im Vormonat (+3,1 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr waren es 109 Personen (-10,2 Prozent) weniger Menschen, die eine neue Beschäftigung aufnehmen konnten.

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen

Im Kreis Unna leben derzeit 1.076 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen sank um 167 (-13,4 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 222 Jugendliche (-17,1 Prozent) gesunken. Rund ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im März wurden 3.168 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang um acht Personen (-0,3 Prozent) gegenüber dem Vormonat. Vor zwölf Monaten gab es 276 ältere Arbeitslose (+8,0 Prozent) mehr.

Aus der Statistik geht hervor, dass 3.632 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 58 Arbeitslose (-1,6 Prozent) weniger als im Vormonat. Im März 2017 waren 366 ausländische Arbeitslose (+9,2 Prozent) mehr gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 871 geflüchteten arbeitslosen Menschen.

Die Langzeitarbeitslosigkeit reduzierte sich im Berichtsmonat deutlich um 149 Personen (-2,4 Prozent) auf 6.092. Im Vorjahresvergleich sind das 956 Personen (-13,6 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat sank die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 24 (-1,7 Prozent) auf 1.387. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Bestand um 104 Personen (-7,0 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Im Vergleich zum Vormonat stieg im März die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna um 38 Personen auf 871. Damit hatten im Berichtsmonat 5,7 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund. Als arbeitsuchend waren 2.496 geflüchtete Menschen gemeldet. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung.

Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 475 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 90 aus dem Balkan, 70 aus dem Irak und 29 Afghaninnen und Afghanen. Insgesamt 67,2 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen waren im Durchschnitt vergleichsweise jung: 118 (13,5 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 312 (35,8 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 259 (29,7 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (Rechtskreis SGB III)

Bei der Agentur für Arbeit waren 4.032 Arbeitslose gemeldet, 245 Personen (-5,7 Prozent) weniger als im Vormonat. Im Vorjahresvergleich sind es 762 Personen (-15,9 Prozent) weniger.

Entwicklung in der Grundsicherung (Rechtskreis SGB II)

Die Anzahl der Arbeitslosen im SGB II-Bereich ist im März um weitere 101 Personen auf insgesamt 11.257 gesunken (-0,9%). Uwe Ringelsiep, Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Unna, freut sich aber insbesondere über die Entwicklung der Langzeitarbeitslosen: „Eine unserer anspruchsvollsten Aufgaben ist es, Langzeitarbeitslosigkeit abzubauen. Denn je länger jemand arbeitslos ist, desto schwieriger ist es, ihn wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Daher freut es mich besonders, dass wir die Zahl der Langzeitarbeitslosen über Jahre reduzieren konnten.“ In den letzten fünf Jahren konnte die Anzahl der langzeitarbeitslosen Menschen um mehr als ein Viertel abgebaut werden. Im März 2013 waren es noch 8.085 Langzeitarbeitslose, während es im März 2018 lediglich 5.674 sind. „Das zeigt uns, dass wir insgesamt auf dem richtigen Weg sind und unsere Programme gegen Langzeitarbeitslosigkeit nachhaltig Wirkung zeigen“, so Ringelsiep.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises

Die Arbeitslosigkeit sank in neun der zehn Kommunen des Kreises Unna. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Fröndenberg (-3,9 Prozent bzw. 21 auf 524). Danach folgen Kamen (-3,7 Prozent bzw. 66 auf 1.697), Holzwickede (-3,4 Prozent bzw. 16 auf 455), Bergkamen (-3,3 Prozent bzw. 81 auf 2.368), Schwerte (-3,1 Prozent bzw. 42 auf 1.318), Unna (-1,8 Prozent bzw. 36 auf 1.912), Lünen (-1,7 Prozent bzw. 77 auf 4.510), Werne (-1,6 Prozent bzw. 15 auf 907) und Selm (-0,1 Prozent bzw. einen Arbeitslosen auf 932). Einzig in Bönen stieg die Arbeitslosigkeit leicht an (+1,4 Prozent bzw. neun auf 666).

Arbeitskräftenachfrage

Der Bestand an Arbeitsstellen sank im März um 159 (-4,2 Prozent) auf 3.648. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren es 723 Arbeitsstellen (+24,7 Prozent) mehr. Arbeitgeber meldeten im Berichtsmonat 819 neue Arbeitsstellen, 218 weniger als im März vor einem Jahr.

 
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