Donnerstag, 21. September 2017


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Wald und Holz müssen als Motor der "Green Economy" weiter gestärkt werden

Bundesforstminister Schmidt kündigt Waldallianz an

Berlin, (lifePR) -
Christian Schmidt lobte die deutsche Forstwirtschaft für ihre hohen Standards im nachhaltigen Waldbau, die international Vorbild sein sollten.
Noch im Mai wird der Bundesforstminister vor den Vereinten Nationen eine eigenständige internationale Waldpolitik vorschlagen.


Die Waldbesitzerverbände begrüßen eine "Waldallianz" im Rahmen der Waldstrategie 2020. Auf der Jahrestagung des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) war sie von Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, angekündigt worden, gemeinsam mit einer Initiative zur stärkeren internationalen Zusammenarbeit zugunsten des Waldes. Mit beiden Maßnahmen kann die Rolle der Forstwirtschaft nach Ansicht der AGDW als "grünste Branche" in einer zukunftsfähigen Bioökonomie gestärkt werden.

Die Forstwirtschaft muss national als auch international zu einem Motor der "Green Economy" im Rahmen einer nachhaltig denkenden und arbeitenden Gesellschaft werden. Mit dieser Forderung stößt Schmidt beim Dachverband AGDW - Die Waldeigentümer auf offene Türen, ebenso natürlich, wenn er die deutsche Forstwirtschaft für ihre nachhaltige, beispielgebende Arbeit lobt. AGDW-Präsident Philipp Freiherr zu Guttenberg dankt Schmidt für die politischen Impulse: "Die private und kommunale Forstwirtschaft ist Vorreiter und stellt sich den drängenden Fragen des Klimawandels, der Ressourcenknappheit und des ökologischen Umbaus der Wirtschaft wie kaum eine andere Branche. Sie liefert mit ihrer nachhaltigen Grundkonzeption und Arbeit wichtige Lösungsansätze. Wir brauchen Initiativen wie die von Christian Schmidt, damit unser Vorbild im Land stärker wahrgenommen wird und die Chancen, die Forst und Holz bieten, in allen Bereichen von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft genutzt werden."

Deutsche Forstwirtschaft setzt international Standards

Am 13. Mai warb Bundesminister Schmidt in der 11. Sitzung des Waldforums der Vereinten Nationen (UNFF) für eine eigenständige UN-Waldpolitik und einer engere internationale Zusammenarbeit für den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der Wälder der Erde. Ihm zufolge sollen international verbindliche Standards gesetzt werden, die sich nicht zuletzt an den nachhaltigen Waldbaumethoden Deutschlands orientieren. Zudem solle ein verstärkter Know-how-Transfer angestrebt und enger beim Wissensmanagement kooperiert werden. "Waldzerstörungen, illegaler Holzeinschlag, Gefährdung der Wälder durch den Klimawandel und andere Risiken beschäftigen die Staatengemeinschaft und die Medien regelmäßig. Gehörig unterbelichtet scheint mir aber das große und zum Teil noch ungenutzte Potential, das die Wälder für die Menschheit bergen, sofern sie nachhaltig bewirtschaftet werden", erklärte Christian Schmidt in seiner New Yorker Rede.

AGDW - Die Waldeigentümer

AGDW - Die Waldeigentümer vertritt als Dachverband für 13 Landesverbände die Interessen der über zwei Millionen privaten und körperschaftlichen Waldbesitzer in Deutschland. Unser Denken und Handeln orientiert sich stets an den drei Säulen der Nachhaltigkeit: Ökonomie, Ökologie und Soziales. In diesem Sinne sehen wir in der verantwortungsvollen Nutzung des Waldes die Grundlage für dessen Schutz und Sicherung als Lebens- und Wirtschaftsraum. Der Verband ist Mitglied im Zentralverband der Europäischen Waldbesitzer (CEPF).

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