Sonntag, 24. September 2017


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"Wir können nur gemeinsam etwas bewegen" - Afrika-Verein und German Healthcare Partnership initiieren ersten "Aktionskreis Ebola"

Hamburg, (lifePR) - Auf Initiative des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft (AV) und der German Healthcare Partnership (GHP) trat am Dienstag in der AV-Geschäftsstelle der "Aktionskreis Ebola" erstmals zusammen. Ziel ist, in enger Abstimmung mit der Bundesregierung, die Bündelung und Koordinierung möglicher Hilfsaktionen von deutschen Akteuren im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Ebola-Virus in Westafrika.

"Die deutsche Gesundheitswirtschaft und Medizintechnik gehört zu den weltweit führenden und kann mit ihrem Portfolio einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung des Virus leisten. Sei es medizinische Schutzkleidung, Diagnose- und Labortechnik oder Fachpersonal: Bei allem, was vor Ort derzeit dringend benötigt wird, kann die deutsche Wirtschaft eine Rolle spielen", berichtet Stefan Liebing, Vorsitzender des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft. "Unsere Mitglieder aus der deutschen Gesundheitswirtschaft sind an uns herangetreten, um ihre Hilfe im Kampf gegen das Virus anzubieten. Diese werden wir nun gezielt bündeln und gemeinsam mit der deutschen Bundesregierung und weiteren Akteuren zu einem Paket schnüren", kündigt Liebing an.

Unter den 30 Teilnehmern des Aktionskreises waren neben deutschen Unternehmern Vertreter aller relevanten Ressorts der Bundesregierung, der Fachverbände sowie verschiedene Nichtregierungsorganisationen.

"Es ist uns gelungen, nahezu alle, die bei diesem Thema einen Beitrag leisten können, an einen Tisch zu bringen und uns gemeinsam mit den Vertretern der Bundesregierung einen Überblick zu verschaffen, was deutsche Akteure leisten können. Die weitere Koordinierung möglichst optimal gebündelter deutscher Maßnahmen muss nun bei der Bundesregierung liegen", berichtet Roland Göhde, GHP-Vorsitzender und Hauptinitiator des Aktionskreises. "Dazu wird das Auswärtige Amt nun schnellstmöglich eine zentrale Koordinierungsstelle einrichten, um dann konzertiert und abgestimmt vorgehen zu können", so Göhde, der auch dem Vorstand des Afrika-Vereins angehört.

Die Eindämmung und Bekämpfung der Ebola-Epidemie ist auch eines der Themen des ersten Deutsch-Afrikanischen Gesundheitssymposiums (www.healthafrica.de), das am 23. Oktober 2014 in Berlin stattfinden wird. Dort werden weitere konkrete Ergebnisse des Aktionskreises erwartet.

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