Samstag, 21. April 2018


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Südafrika: Afrika-Verein begrüßt die Wahl von Ramaphosa zum ANC-Vorsitzenden

Berlin/Kapstadt, (lifePR) - „Die deutsche Wirtschaft sieht in der Wahl von Cyril Ramaphosa zum neuen ANC-Vorsitzenden eine Chance, Südafrika wieder auf stabilen Wachstums-Kurs zu bringen und das Vertrauen der Wirtschaft in den Standort zu stärken. Von Ramaphosa, der selbst als Unternehmer erfolgreich ist, erwarten wir die richtigen Impulse um auch Direktinvestitionen aus Deutschland wieder anzukurbeln“, kommentiert Stefan Liebing, Vorsitzender des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, das Ergebnis der Wahl beim ANC-Kongress.

„Im Vorfeld des Parteitags hatte Ramaphosa sein wirtschaftsfreundliches Programm vorgestellt. Im Fokus stehen der Kampf gegen die Korruption, Ausgabenkürzungen und Reformen in den Staatskonzernen. Zudem kündigte er die Rückkehr des geschätzten Finanzministers Pravin Gordhan an, der von Präsident Zuma entlassen worden war. Als ehemaliger Gewerkschaftsführer weiß Ramaphosa auch um die Interessen der Arbeitnehmer. Und: Auf erste Meldungen über einen Vorsprung des neuen ANC-Chefs hatte die Landeswährung Rand bereits mit deutlichen Kursgewinnen reagiert. Es spricht also einiges dafür, dass Ramaphosa für Aufbruchsstimmung an den südafrikanischen Märkten sorgen wird“, so Liebing.

Seit Ende der Apartheid 1994 hat der ANC jeweils den Präsidenten gestellt. Präsident Zuma kann nicht noch einmal antreten. Traditionell gibt der amtierende Präsident sein Parteiamt rund ein Jahr vor den nächsten Wahlen ab. Ein Sieg des ANC bei den Wahlen 2019 gilt als wahrscheinlich.

Trotz der schwierigen Wirtschaftslage bleibt Südafrika für den deutschen Außenhandel von großer Bedeutung. Das bilaterale Handelsvolumen erreichte 2016 mit knapp 15 Mrd. Euro ein gutes Ergebnis. Der Warenaustausch lag damit nur leicht unter dem Rekordergebnis aus dem Vorjahr von 15,5 Mrd. Euro. Mit 8,8 Mrd. Euro gingen die deutschen Ausfuhren ans Kap zwar um rund 8,5% zurück. Südafrika steht damit auf der Rangliste der wichtigsten Exportabnehmer Deutschlands in Übersee dennoch an 10. Stelle, vor der wesentlich größeren Volkswirtschaft Brasilien. Deutschland konnte seinen Rang als zweitwichtigstes Lieferland Südafrikas nach China behaupten, mit deutlichem Abstand vor den USA, Indien, Saudi-Arabien und Japan.

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