Sonntag, 19. November 2017


  • Pressemitteilung BoxID 62305

Klickpedale - Feste Verbindung auf Zeit

ADFC gibt Tipps zum Eingewöhnen

Bremen, (lifePR) - Mountainbiker, Rennradfahrer und immer mehr Hobby-Radsportler vertrauen auf das Klickpedal. Doch Touren- und Alltagsfahrer sind oft skeptisch. Die aktuelle Ausgabe des Mitgliedermagazins Radwelt vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) erklärt, warum Klickpedale auch abseits der Rennstrecke sinnvoll sind und gibt Tipps zum Eingewöhnen.

Klickpedal-Systeme bestehen aus zwei Teilen: dem Schuh mit einer an der Sohle montierten Schuhplatte und dem Federmechanismus am Pedal. Der Schuh ist somit fest mit dem Pedal des Fahrrads verbunden. Das hat laut ADFC mehrere Vorteile: Der Fuß befindet sich immer in der Position der effektivsten Kraftübertragung und rutscht bei Feuchtigkeit nicht vom Pedal. Außerdem muss der Fahrer seine Fußstellung nicht ständig korrigieren. Die feste Bindung verbessert die Kontrolle über das Fahrrad. Klickpedale sind somit auch für Touren und auf nicht allzu kurzen Wegen im Alltag sinnvoll.

Es gibt mehrere Modelle: Klickpedale für Mountainbikes haben auf beiden Seiten des Pedals einen Klickmechanismus, und die Pedalplatten an der Sohle sind im Schuhprofil versenkt. So können Laufpassagen überwunden werden. Modelle für Rennräder haben nur einen einseitigen Klickmechanismus. Die Platten verschwinden hier nicht im Sohlenprofil, was das Laufen erschwert. Für Alltagsfahrer eignen sich so genannte Kombipedale, die sowohl mit Alltagsschuhen als auch mit speziellen Radfahrschuhen mit versenkter Pedalplatte gefahren werden können.

Viele Radfahrer scheuen vor Klickpedalen zurück, weil sie fürchten, nicht schnell genug aus dem Pedal auslösen zu können. Wer einige ADFC-Tipps zur Eingewöhnung und Montage beherzigt, kann diese Bedenken aber schnell ablegen. Ein Tropfen Öl auf der Befestigungsschraube vor der ersten Montage erleichtert einen späteren Austausch. Die Schuhplatten sollten möglichst parallel zur Fahrlinie montiert und erst dann die Feineinstellung vorgenommen werden. Auf der Suche nach der richtigen Position sollten die Pedalplatten richtig festgeschraubt werden. Sitzen sie locker, können sie sich beim Auslösen des Schuhs verdrehen und unter Umständen nur mit großer Mühe und Schäden wieder vom Pedal getrennt werden. Die individuell einstellbare Federvorspannung sollte anfangs gering sein, damit das Auslösen leichter fällt.

Wer Klickpedale das erste Mal verwendet, kann sich beispielsweise an einem Zaun festhalten und dabei das Ein- und Ausklicken üben. Sitzt die Übung, sollte das Klickpedal beim Fahren auf einer verkehrsfreien Fläche zum Einsatz kommen. Radfahrer sollten auf jeden Fall die Pedale richtig einstellen, um Fehlstellungen der Gelenke zu vermeiden, so der ADFC. Ein Fachhändler hilft bei der richtigen Einstellung gern weiter.

Das ADFC-Magazin Radwelt liefert zahlreiche Tipps, Trends und Infos rund ums Radfahren. Die Radwelt erscheint alle zwei Monate und ist im ADFC-Mitgliedsbeitrag enthalten. Informationen zur Mitgliedschaft gibt es beim ADFC, Postfach 107747, 28077 Bremen, Infoline: 0421/34629-0, E-Mail: kontakt@adfc.de oder im Internet unter www.adfc.de/mitgliedwerden.

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