Schlagen Sie der Routine ein Schnippchen

(lifePR) ( Mellikon, )
Das menschliche Hirn hört nie auf zu lernen. Unter Hirnforschern ist die Redensart zwar umstritten, doch in einem gewissen Sinn funktioniert unser Gehirn wie ein Muskel: Training macht es leistungsfähiger! Lässt die geistige Herausforderung nach, verliert das Hirn an Flexibilität. Also: Fordern Sie Ihr Hirn heraus – und versuchen Sie öfter mal was Neues.

Neues kostet Mühe, Kraft und Aufmerksamkeit. Unser Hirn strebt deshalb stets die bekannten Lösungen an: Gewohnheiten verleihen Sicherheit, sparen Zeit und Energie. Natürlich kann sich niemand täglich fragen, auf welcher Seite er aus dem Bett steigen und wie das morgendliche Ritual im Bad ablaufen soll. Aber je mehr Arbeit wir unserem Hirn durch automatisches Handeln abnehmen, desto schneller baut dieses ab. Vermeiden wir also gezielt, zu häufig in automatisierte Denk- und Handlungsprozesse abzugleiten! Denn: Nur wenn wir uns mit neuen Dingen beschäftigen, rütteln wir unser so genanntes seitliches Stirnhirn wach. Dort verarbeiten wir alles, was wir bewusst machen, also alles, was neu ist. Routinetätigkeiten hingegen, Dinge die wir im Schlaf beherrschen, werden nicht hier kontrolliert. Jeden Tag ein Sudoku - das taugt deshalb als Hirngymnastik leider wenig, es läuft bereits automatisch und regt das Stirnhirn nicht mehr an.

Ausgetretene Pfade verlassen
Machen Sie sich Ihre Gewohnheiten bewusst und suchen Sie den Kontrast: Haben Sie schon mal versucht, mit der linken Hand zu schreiben? Oder die Computermaus links zu bedienen? Wer mit dem Auto zur Arbeit fährt, probiert den Bus aus; Velofahrer versuchen eine andere Route. Besuchen Sie einen Sprachkurs. Oder greifen Sie zu Pinsel und Farbe - es ist sicher lange her, dass Sie ein Bild gemalt haben. Es mag zuerst Kraft und Überwindung kosten, ausgetretene Pfade zu verlassen und etwas Neues zu versuchen. Doch es lohnt sich: Es funktionieren nämlich die Gehirne am besten, die lange auf verschiedenen Ebenen gelernt haben.

Querdenkertum fördern
Fördern Sie deshalb auch im beruflichen Alltag das Querdenkertum. Querdenken heisst: Etwas anders denken und anders machen, als wir es bisher dachten und machten - und akzeptieren, wenn auch einmal etwas nicht klappt wie gewünscht. So lernen kleine Kinder laufen und Jugendliche lösen sich vom schützenden Elternhaus. So entsteht Innovation - durch Lernen aus Fehlern und Verhaltensänderungen. Halten Sie es deshalb wie Kurt Tucholsky, deutscher Journalist und Schriftsteller: «Traue keinem Fachmann, der sagt, das mache ich seit 20 Jahren so, denn es könnte sein, dass er es seit 20 Jahren falsch macht!»
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